Genossen nehmen Wahl ins Visier

Von: Thomas Vogel
Letzte Aktualisierung:
Der neue Vorstand: (hinten, v.
Der neue Vorstand: (hinten, v.l.) Günter Prast, Wolfgang Goebbels, Ulrich Hoffmann-Siemes, Jörg Schoog und Andreas Schmälter, (vorne, v.l.) Gerhard Neitzke, Angelika Fiedler-Grohe, Robert Savelsberg, Bruno Barth und Josef Dautzenberg. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Keine großen Neuigkeiten kommen vom Stadtparteitag der Sozialdemokraten in Herzogenrath in personeller Hinsicht. Der alte Stadtverbands-Vorstand ist im Amt bestätigt worden.

Insgesamt waren 38 von 51 Delegierten nach Kohlscheid ins Backhaus gekommen, um ihre Stimmen abzugeben. 37 Delegierte sprachen sich bei einer Gegenstimme für Robert Savelsberg als Vorsitzenden des Stadtverbandes für eine weitere Amtszeit aus. Seine Stellvertreter sind Bruno Barth (einstimmig) und Angelika Fiedler-Grohe (35 Ja, 1 Nein, 2 Enthaltungen). Zum Schriftführer wurde einstimmig Josef Dautzenberg gewählt, Jörg Schoog ist sein Stellvertreter und für Medien zuständig (je einstimmig). Günter Prast wurde mit 38 Stimmen zum Kassierer, Angelika Savelsberg ebenfalls einstimmig zu seiner Stellvertreterin votiert. Ansprechpartner für die Presse ist Ulrich Hoffmann-Siemes (einstimmig).

Gedanken machen

Die Genossen aus Kohlscheid, Mitte und Merkstein waren nicht nur gekommen, um zu wählen. Sie wollten Detlef Loosz zu seiner Kandidatur bei der nächsten Bundestagswahl für den Wahlkreis Aachen II (88) gratulieren und hören, was er zu sagen hatte. Loosz berichtete aus der Vorbereitung auf die Bundestagswahl und schwor seine Zuhörer darauf ein, Bekannte und Freunde zur Wahlbeteiligung zu animieren. Nur wenn die SPD-Wähler auch an die Urne gingen, könne die seiner Einschätzung nach sehr gute Chance auf eine Abwahl von Schwarz-Gelb genutzt werden. Dann könne wieder mehr soziale Gerechtigkeit in die Bundespolitik einziehen, um die Situation der Menschen verbessern.

Nachdem von 2010 auf 2011 die Kasse am Jahresende ein Plus von mehr als 4000 Euro aufwies, konnte das Finanzpolster im darauf folgenden Jahr nur um etwa 1000 Euro steigen, wie Kassierer Günter Prast berichtete. Er mahnte an: Der Vorstand müsse sich Gedanken machen, wie Geld eingespart werden oder zusätzliches eingenommen werden könne. Ansonsten sehe es für die kommenden Wahlkämpfe schlecht aus.

„Am 6. werden wir den Beschluss zur Zehn-Prozent-Beteiligung an der Photovoltaikanlage in den Sandwerken verabschieden” - die Ankündigung des Fraktionsvorsitzenden Gerhard Neitzke bezog sich auf die Ratssitzung am kommenden Dienstag. Damit kommt die Partei dem von Neitzke formulierten Anspruch nach, mehr „im Bereich erneuerbare Energien” tun zu müssen.

Als einen Beleg für die Nähe der Partei zu den Menschen erklärte der Fraktionschef: „Wir haben in Zusammenarbeit mit den Bürgern versucht, die sogenannte ?Sauna Kohlscheid zu erhalten.” Im Gegensatz dazu seien CDU und FDP „Ein-Mann-Shows”, die „Klientelpolitik betreiben und nicht geschlossen für den Bürger eintreten”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert