Herzogenrath - Gemeinsam stark: Schulsanitäter und Jugendfeuerwehr

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Gemeinsam stark: Schulsanitäter und Jugendfeuerwehr

Von: nt
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Teamarbeit: Die Jugendfeuerwehr rettet die Eingeschlossenen mit einer Leiter vor den „Flammen“. Unten nehmen Schulsanitäter die „Verletzten“ in Empfang. Foto: Nadine Tocay

Herzogenrath. „Hilfe! Hilfe! Bitte helft uns!“ Aus dem E-Trakt des Gymnasiums in Herzogenrath ertönen laute Hilferufe. Rauch quillt aus den Fenstern des ersten Obergeschosses. Feuerwehrautos rasen mit Martinshorn und Blaulicht auf das Schulgelände.

So geschehen jetzt – bei einer gemeinsamen Übung der Schulsanitäter des Gymnasiums und der Jugendfeuerwehr Herzogenrath. Geplant wurde die Aktion von dem 15-jährigen Schüler Lukas Körrenzig. Rund 40 Jugendliche der Löschzüge Merkstein, Kohlscheid und Herzogenrath sowie 26 Schulsanitäter nahmen teil.

Für den Ernstfall gewappnet

„Zwei Freunde und ich hatten die Idee zu einer gemeinsamen Übung schon im letzten Schuljahr“, erklärt Lukas, der in beiden Organisationen aktiv ist. Es sei wichtig, für den Ernstfall gewappnet zu sein, so sagt er.

Eine Nebelmaschine der Feuerwehr sorgt für möglichst realistische Bedingungen: Der gesamte Trakt der Schule ist vernebelt. Einige Schüler sind im Klassenraum des ersten Geschosses eingeschlossen. Die Feuerwehrmänner rennen mit einer Leiter zum Fenster des Raumes. Sie bringen nach und nach die Schüler über die Leiter hinaus in das Freie. Unten warten schon die Schulsanitäter auf die „Verletzten“.

„Bevor man ein Schulsanitäter wird, muss man ein halbes Jahr lang an einer AG teilgenommen haben. Dort lernt man die Grundlagen zur Rettung“, erläutert der 15-jährige Dustin Sujata, der mit Lukas zusammen die Gruppe der Sanitäter leitet. Durch regelmäßige Einsätze in der Schule seien sie geübt, berichtet er.

Und auch die Jugendfeuerwehr testet ihr Können häufig. „Als Erstes müssen wir erkunden, was überhaupt passiert ist. Danach steht die Menschenrettung im Vordergrund und dann folgt die Brandbekämpfung“, erklärt Lukas das Vorgehen. Im Anschluss an die Übung wird über nötige Verbesserungen der Rettungsprozesse diskutiert. Damit im Ernstfall schnell und effektiv reagiert werden kann.

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