Gelungene Mischung: Jens-Peter Enk mit Orgelkonzert

Von: chh
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Reformation und Musik Orgelkonzert mit Kantor Jens-Peter Enk in der evangelischen Kirche in Broichweiden. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die Anreise von Wuppertal nach Vorweiden war es ihm wert: „Sie haben hier einen Schatz stehen“, gratulierte Kantor Jens-Peter Enk den Mitgliedern der evangelischen Gemeinde zur Orgel in ihrer Kirche. Enk war gekommen, um ein Konzert von ganz besonderer Art zu geben.

„Reformation und Musik“ war es betitelt und verband in seinem Verlauf Melodien mit einem mehr oder minder direkten Bezug zu Luthers Thesen und Werke, die durch die Osterzeit inspiriert worden sind. Enks Kompliment blieb nicht das einzige: „Sie sieht nicht nur toll aus“, sagte er zu den klanglichen Möglichkeiten der Orgel. Ganz ohne Vorsicht aber mochte der gern gesehene Gast das Spiel auf dem Instrument mit seinen acht Registern nicht angehen: „Es ist wie eine Ehe – man muss sich annähern.“

Sprach‘s und gestaltete ein Programm, das an Abwechslung und Facettenreichtum nichts zu wünschen ließ. Streng geordnete Orgelvorspiele von Bach etwa ergänzten sich mit etwas ausdrucksfreudigeren Werken von Georg Böhm, Georg Friedrich Händel und Henry Purcell. Aber auch wenn so das Barock bestens vertreten war, gewann diese Epoche keineswegs Übergewicht. Stücke von Mendelssohn und Silcher, feinfühlig von Enk gestaltet, ergänzten sich mit Kompositionen aus der Gegenwart von Malcolm Archer und Christopher Tambling.

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