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Gegen das Vergessen: Der Opfer gedenken

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Herzogenrath. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ließ die nationalsozialistische Führung viele Synagogen von ihren Helfern in Brand setzen (Reichspogromnacht). Juden wurden misshandelt, ihre Wohnungen und Geschäfte demoliert.

Etliche Menschen wurden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht, auch Herzogenrather. Ebenso wurden behinderte Kinder und Erwachsene ermordet.

Das darf sich nie wiederholen! Deshalb findet in Herzogenrath seit vielen Jahren am Abend des 9. November eine Mahn- und Gedenkveranstaltung statt. Beginn ist um 18 Uhr im Soziokulturellen Zentrum „Klösterchen”, Dahlemer Straße 28. Veranstalter sind das Soziokulturelle Zentrum „Klösterchen”, der Arbeitskreis „Wege gegen das Vergessen” und die Stadt.

Dabei soll der ermordeten Juden Herzogenraths und aller Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht werden. Im Soziokulturellen Zentrum wird das Aixpertentheater das Theaterstück Trawniki aufführen. Anschließend gehen die Teilnehmer gegen 18.50 Uhr schweigend zum Mahnmal für die Opfer des Holocausts auf dem Rathausplatz.

Schüler des Gymnasiums tragen hier Texte über das Schicksal der Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Politik vor. Bürgermeister Christoph von den Driesch wird eine Ansprache halten und ein Blumengebinde ablegen. Nach einer Schweigeminute endet die Veranstaltung.

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