Herzogenrath - „Gedankensplitter“ schmücken Burg Rode

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„Gedankensplitter“ schmücken Burg Rode

Von: Nina Krüsmann
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Eröffnen die Ausstellung: Catharina Scholtens, Elke Schubert, Elisabeth Paulus, Lars Otten (Maler des Bildes „Samurai“ im Hintergrund), die Leiterin der Kunstwerkstatt Beatrix Al-Khadra, und Barbara Geier (begleitende Künstlerin). Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. „Gedankensplitter“ ist der Titel der ersten Ausstellung der Kunstwerkstatt „willsosein“ der Lebenshilfe Aachen Werkstätten und Service GmbH auf Burg Rode. Tuschezeichnungen von Annika Sachtleben, Kalligraphie von Tosh Maurer, japanische Kunst von Lars Otten, Porträts von Daniel Abrahamjan zogen bei der Vernissage die Blicke auf sich.

Je nach Begabung und Interesse nutzen die Teilnehmer ganz verschiedene Materialien und entwickeln ihren persönlichen Stil. Es hat sich eine feste Gruppe von zwölf Leuten gefunden, die bis zu acht Ausstellungen im Jahr in Aachen und der Region veranstaltet.

Arbeitsplatz in der Kunst

„Sie haben einen festen Arbeitsplatz in der Kunst. Die Teilnehmer beschäftigen sich jeden Tag kreativ, können sich individuell ausleben und werden von uns gefördert“, erklärt Barbara Geier, die als begleitende Künstlerin dabei ist. Jeder der Maler arbeitet frei, kann eigene Themen verwirklichen. „Ein vorgegebenes Motto gibt es bewusst nicht, um die Motivation zu stärken“, erklärt die Leiterin der Kunstwerkstatt Beatrix Al-Khadra.

Catharina Scholtens begrüßte bei der Vernissage die Teilnehmer der Kunstwerkstatt und viele interessierte Besucher auf Burg Rode. „Die Kunstwerkstatt „willsosein“ ist eine von Künstlern begleitete Ateliergemeinschaft, die den Mitgliedern einen Vollzeit-Arbeitsplatz bietet.

„willsosein“ möchte Talente fördern und ihre Weiterbildung ermöglichen“, erklärte Scholtens in ihrer Ansprache.

Gemeinsame Bildbesprechungen

Dazu würde sowohl eine intensive Beschäftigung mit Techniken und Ausdrucksformen des Bildnerischen, als auch das künstlerische Improvisieren und Experimentieren, gemeinsame Bildbesprechungen, Ausstellungsbesuche und Atelierbesuche gehören.

Die Kunst von Menschen mit Handicap von Daniel Abrahamjan, Sürejja Durovska, Lisa Goller, Gertrud Grotenklas, Thomas Hieber, Jürgen Kirschbaum, Tosh Maurer, Lars Otten, Elisabeth Paulus, Carolin Rinker, Annika Sachtleben und Elke Schubert ist noch bis 6. Oktober zu sehen.

Öffnungszeiten zu den Veranstaltungen auf Burg Rode sowie nach Vereinbarung unter Telefon 0241/9677263. Infos unter www.willsosein.de.

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