Baesweiler - Gaststar Oliver Schmitt veredelt das Neujahrskonzert

Gaststar Oliver Schmitt veredelt das Neujahrskonzert

Von: mas
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Alle Wünsche erfüllt: Das Stammorchester des Harmonievereins Baesweiler verwöhnte seine Gäste beim Neujahrskonzert unter der Leitung von Dirigent Jürgen Reimann. Foto: Siegfried Malinowski

Baesweiler. Detlef Tylewski war überglücklich. Kurz vor der Pause des Neujahrskonzertes wurde der Vorsitzende des Harmonievereins Baesweiler bereits mit Fragen gelöchert. „Kommt der nächstes Jahr nochmal?“, oder „wie kann man ihn buchen?“, waren die meist gestellten Fragen an den Chef des Orchesters. Grund für die vielen Anfragen war Sänger Oliver Schmitt.

Dank der Zusammenarbeit mit Schmitt, der mit seinen Einlagen das traditionelle Auftaktkonzert noch aufwertete, hatte der Harmonieverein viele Zusatzpunkte bei den Zuhörern im Pädagogischen Zentrum gemacht. Das qualitativ hochwertige Konzert hat mit Schmitt dem „singenden Kommissar“ aus Aachen noch eine zusätzliche Aufwertung erfahren.

Günter Berg, Moderator des Neujahrskonzertes, hatte zu Beginn schon fast in Bescheidenheit formuliert: „Wir haben uns diesmal wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht und werden Ihnen ein Highlight präsentieren“. Damit hatte der Musiker und charmante Plauderer untertrieben. Schmitt, bei der Aachener Polizei hauptberuflich beschäftigt, war das Dessert eines (im übertragenen Sinne) musikalischen Festschmauses, dass der Harmonieverein seinen Gästen angeboten hatte. Dabei war der Sänger, der unter anderem auch im Musical „Gaudi“ einst Rollen bekleidete, noch Minuten vor seinem Auftritt hochgradig nervös.

Ganz allein hinter der Bühne schritt Schmitt immer wieder auf und ab und bekannte „Lampenfieber hoch drei“ zu haben, während auf der Bühne Dirigent Jürgen Reimann sein Orchester zu Höchstleistungen motivierte.

„Erinnerungen an Julius Fucik“, der „Ungarische Tanz Nr. 5 oder die Reise in den „Wilden Westen“ unter dem Titel „Oregon – Fantasy for Band“ begeisterten. Das steigerte sich noch, als Oliver Schmitt den John-Miles-Welthit „Music“ sang und vom Orchester begleitet wurde. Mit fein ausbalancierter Stimme – und am Piano von Jürgen Reimann begleitet – verwöhnte Schmitt die Zuhörer mit Bernsteins „Somewhere“. Um dann noch zweimal als Solist in Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“ (König der Löwen) und bei einigen Sinatra-Songs („My Way“, „New York, New York“) seinen sehr guten Auftritt zu krönen. Das Stammorchester stand dem in Nichts nach.

Die Antwort, ob Schmitt auch im nächsten Jahr wieder beim Neujahrskonzert mitwirkt, blieb unterdessen noch offen. Vielleicht um die Spannung ein wenig zu erhöhen.

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