Baesweiler - Ganz Baesweiler wird mit schnellem Internet versorgt

Ganz Baesweiler wird mit schnellem Internet versorgt

Von: mas
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Gemeinsam wird an einem Kabel gezogen: (v.l.) Michael Gayer (NetAachen), Wolfgang Riege, Herbert Pagel, Reinhold Hüls (Enwor), Andreas Schneider (NetAachen), Bürgermeister Willi Linkens, Arndt Bleimann (Stadt Baesweiler)und Beigeordneter Frank Brunner. Foto: Malinowski

Baesweiler. Flächendeckend. Das ist das Zauberwort. Es wurde oft von den drei Partnern in den Mund genommen. Jetzt rief die Stadt Baesweiler zur Pressekonferenz. Thema: Breitbandausbau und „schnelles Internet für Baesweiler“. NetAachen und Enwor haben eine weitere Ausbaukooperation für Baesweiler geschlossen.

„Wir lassen uns an unserer jüngst gegebenen Investitionszusage für den nachhaltigen Glasfaserausbau gerne messen“, betonte NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider im Baesweiler Verwaltungsgebäude an der Mariastraße. Schneider und der Technische Leiter Michael Gayer waren ebenso beim Gespräch vertreten wie der kaufmännische Enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel und Kollege Reinhold Hüls sowie der Fachbereichsleiter des Unternehmens, Wolfgang Riege. Gute Nachrichten wurden gemeinsam verteilt.

Die Kooperation stellt sicher, dass Lichtwellenleiter verlegt werden in den bislang noch nicht erschlossenen Stadtteilen Setterich und Oidtweiler sowie in Baesweiler selbst. Willi Linkens zum komplettierenden Glasfaserausbau: „Erste Erfolge konnten bereits gemeinsam mit NetAachen in den neuen Gewerbegebietsabschnitten CAP erreicht werden.“ Die dortigen Unternehmen nutzen das Angebot intensiv.

Nach den Dörfern Beggendorf, Loverich, Floverich und Puffendorf ist jetzt auch eine nachhaltige Breitbandlösung für die größeren Ortsteile Baesweiler, Setterich und Oidtweiler „in trockenen Tüchern“, freut sich Linkens über die im „Endeffekt flächendeckende Lösung“. Bis zum ersten Quartal 2017 sollen 8600 Wohn- und Gewerbeeinheiten mittels eines FTTC-Verfahrens (Fibre To The Curb) erreicht werden. Enwor-Geschäftsführer Pagel: „Wir schaffen eine zukunftsfähige Infrastruktur für private, gewerbliche und öffentliche Einsatzgebiete in der Region.“

„Von 16 Kilometern Glasfaserkabel müssen wir nur etwa zwei Kilometer neu in Gräben verlegen“, verwies Riege auf „14 Kilometer eigene Leerrohre“. Die Netzübergabe an NetAachen soll Ende 2016 stattfinden. Dann sind Surfgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Mbits pro Sekunde möglich. Der überwiegende Teil der Stadt soll zudem von einem neuartigen Vectoring-Verfahren profitieren. Nach Würselen und Alsdorf wird in Baesweiler nun das dritte Glasfaserprojekt in die Hand genommen. Dafür investierte Enwor allein in den letzten beiden Jahren drei Millionen Euro.

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