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Gärsubstrat-Welle aus Biogasanlage überschwemmt Acker

Von: eska
Letzte Aktualisierung:
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Schlamm auf dem vereisten Acker: Mehr als 1300 Kubikmeter Gärsubstrat aus Maissilage verteilten sich auf dem Feld zwischen der Biogasanlage und dem Freizeitbad an der Parkstraße. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Die Folgen eines Zwischenfalls in der Biogasanlage nahe der Parkstraße sind immer noch nicht restlos beseitigt, obwohl die Arbeiter mit Radlader, Pumpen und Schleppern seit Samstag ihr Bestes geben.

Aus der gut drei Jahre alten Anlage der Natur-Power GmbH waren nach Angaben des Technischen Geschäftsführers Willi Kaulhausen mehr als 1300 Kubikmeter Maissilage-Gärsubstrat ausgetreten. Die genaue Ursache ist noch unklar, sicher ist nur, dass eine zweifach gesicherte Ringraumdichtung ihren Dienst nicht mehr ordnungsgemäß verrichtet hatte. In der Folge spritzte das Gärsubstrat heraus, bis über Handyalarm herbeigerufene Mitarbeiter die Anlage abstellten.

Der in riesiger Menge ausgetretene warme Schlamm hatte sich da bereits in der Mulde eines angrenzenden Feldes ausgebreitet und wegen der eisigen Kälte große Dampfwolken erzeugt. „Allerdings hielt sich wegen der frostigen Temperaturen auch die Geruchsbelästigung der Anwohner in Grenzen”, betont Kaulhausen.

Nach dem Vorfall in der defekten Biogasanlage rückte vorsichtshalber die Feuerwehr aus, der städtische Bauhof sperrte die Zufahrtswege zur etwa 400 Meter vom Schwimmbad entfernten Anlage ab. Das Freizeitbad, das mit Abwärme der Biogasanlage heizt, musste wegen des Ausfalls komplett auf seine Gasheizung umstellen, die bei kalten Außentemperaturen jedoch ohnehin zugeschaltet wird.

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