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Gänsehaut-Gefühl: Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Pius X

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Ein wahrlich beeindruckendes Bild: Das lieferten Vertreter der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Aachen, der Chor „Ars Cantandi“ der Musikschule Aachen und die beteiligten Solosänger beim Benefizkonzert des Lions-Werkes in der Würselener Kirche Pius X. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Es war ein mehr als nur beeindruckendes Bild, das sich beim jüngsten Benefizkonzert vom Lions-Club Würselen und dem Lions-Club Eschweiler-Stolberg in der Pfarrkirche St. Pius X in Würselen bot. Denn mit den Vertretern der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Aachen, den Solisten und dem Chor „Ars Cantandi“ der Musikschule Aachen fanden sich für das Benefizkonzert der Lions Hilfswerke nicht nur beeindruckende Solisten, sondern ein Ganzes, das unter der Chorleitung von Hermann Godland und dem Dirigat von Prof. Herbert Görtz zu absoluten Höchstleistungen anhob.

„Kaum hat das Jahr begonnen, bietet es schon ein frühes Highlight“, hatte Würselens Bürgermeister Arno Nelles als Schirmherr schon vorab versprochen. Und die Ausführenden hielten Wort. Denn das zur schönen Tradition gewachsene Benefizkonzert mit dem Sinfonieorchester und dem Chor der Hochschule sowie dem Chor „Ars Cantandi“ der Musikschule der Stadt Aachen hatte es in sich.

Schon die Kantaten Nummer vier und fünf von Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) entfalteten in der voll besetzten Kirche ihre wundervolle Wirkung. Feine Dynamikabstufungen, das große Ganze, ein Genuss im Solo und im Zusammenspiel: Hier fand das Faszinierende live dargebrachter Musik mit dem klassischen Genuss ausgezeichneter Kompositionen zusammen. So genossen nicht nur die gut 400 Besucher an diesem frühen Abend den ersten Teil. Auch die Musizierenden durften den Beifall der begeisterten Gäste gern entgegennehmen.

In der Pause wurde dann auch mit den Präsidenten des Lions-Clubs Würselen, Dr. Holger Tschakert, und seines Amtskollegen aus Eschweiler-Stolberg, Andreas Fries, über den guten Zweck des inzwischen neunten Benefizkonzertes dieser Art diskutiert. „Wir sind dem Lions-Club dankbar, dass sie so viel Engagement investieren, um das Konzert jährlich immer wieder stattfinden zu lassen“, so Schirmherr Nelles weiter. Inzwischen sind knapp 80.000 Euro gesammelt worden, Geld das dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) als Teil der Kinderklinik der Uniklinik Aachen zugutekommt. Das SPZ hat die Aufgabe der Diagnostik und Therapie von entwicklungsverzögerten und behinderten Kindern übernommen, arbeitet dabei interdisziplinär, um eine ganzheitliche Versorgung des Kindes möglich zu machen.

Möglich macht diese Hilfe auch die katholische Kirche, indem sie bereits zum vierten Mal in Folge die Pfarrkirche Pius X zur Verfügung stellte. „Wir sind äußerst dankbar, das Gebäude zur Verfügung gestellt zu bekommen“, schloss Dr. Tschakert am Rande des Konzerts. Denn nur, wenn die Kosten klein sind, kann der Spendenbetrag nachher umso größer sein.

Nach der Pause zeigten die Musiker nicht nur mit der abschließenden Kantate Nummer sechs, dass sie ohne weiteres ein echtes Gänsehaut-Gefühl mit ihrer Musik erzeugen können. Milena Knauß (Sopran), Maria Park (Echo-Sopran), Eva Nesselrath (Alt), Robert Reichinek (Tenor) und Bariton Fabio Lesuisse wussten auch bei den ergreifenden „Angel’s Carol“ und „Dormi Jesu“ aus der Feder von John Rutter zu überzeugen. Und mit den drei Equale für vier Posaunen (WoO 30) von Ludwig van Beethoven war das faszinierende große Klangbild sehr plastisch, geradezu fühlbar im Kirchenschiff präsent, ließ die Gäste so mit wohligen Schauern zurück. Viel Beifall und Spender, die sich diesen Hochgenuss nicht entgehen lassen mochten, waren neben einem noch nicht feststehenden neuerlichen Betrag zugunsten des SBZ das Ergebnis dieses wundervollen Konzertabends.

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