Fusion für Rot-Weiß Alsdorf einzig vernünftige Lösung

Von: mas
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Ausgedient: Die „Jupp Lürkens Kampfbahn“ von SC Rot-Weiß Alsdorf an der Herzogenrather Straße ist geschlossen. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Seit dem 1. Juli 2016 gibt es den VfB Alsdorf e.V. Die Entstehung verdankt er dem Zusammenschluss der vorherigen Vereine SSG Zopp 1962 e.V., SG Duffesheide 1955 und SC Rot-Weiß Alsdorf 1948 e.V. Bereits zur Spielzeit 2014/15 gab es eine Spielgemeinschaft zwischen Zopp und Duffesheide.

Zu dieser Zeit war auch der Sportstättenentwicklungsplan in den letzten Zügen der Bearbeitung. Demnach sollten einige der bestehenden Sportanlagen aus unterschiedlichen Gründen aufgegeben und andere neu gebaut oder modernisiert werden.

Sportstätten, die aufgegeben werden sollen, betreffen den SC Kellersberg, Hertha Mariadorf, SC Rot-Weiß Alsdorf, SG Duffesheide und JSV Alsdorf (Göbbelskampfbahn).

Für Kellersberg und JSV Alsdorf war der Neubau einer Schulsportanlage in der Nähe des zwischenzeitlich fertig gestellten Neubaus für Gymnasium und Realschule im Annapark vorgesehen. Die Vereine SV Hoengen und Hertha Mariadorf sollten die Sportstätte in der Broicher Siedlung und an der Gesamtschule bei BW Alsdorf mitbenutzen.

Dem SC Rot-Weiß Alsdorf wurde freigestellt, sich als dritter Verein für die Mitbenutzung des geplanten Neubaus oder für einen „Umzug“ als zweiter Verein nach Ofden zu entscheiden. Zopp und Duffesheide hatten sich bereits für eine Spielgemeinschaft entschieden – mit guten Aussichten, dass die Zopper Sportstätte aufgebessert wird.

Die den SC Rot-Weiß betreffenden Angebote wurden dort natürlich umgehend diskutiert und führten zum Ergebnis, dass man sich nicht als zweiter oder gar dritter Verein hintanstellen wollte. Die erste Option war, zu versuchen, den Kontakt zum nächstgelegenen Verein in Zopp aufzunehmen, um dort heimisch zu werden. Es war klar, dass die baulichen Umstände für Platz und Heim auf der „Jupp Lürkens Kampfbahn“ und die Anzahl der noch im Spielbetrieb befindlichen Mannschaften keine guten Zukunftsperspektiven boten.

Bereits das erste Gespräch mit den Vorstandskollegen Zopp/Duffesheide zeigte, dass es nicht abwegig sein würde, sich konkret über einen Zusammenschluss (keine Fusion wegen erheblich größerem bürokratischem Aufwand bei Gericht und Finanzamt) zu unterhalten. Rot-Weiß berief im November 2015 eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um die Zustimmung mit Zopp/Duffesheide zu erhalten.

Die Argumente des Vorstandes fanden bei den teilnehmenden Mitgliedern breite Zustimmung, denn ein Fortbestand des 1948 gegründeten Vereins war nicht mehr abzusehen, wenn er allein für sich bliebe. Leider war das Amtsgericht wegen eines Formfehlers bei der MGV nicht mit der Auflösung des Vereins einverstanden.

Deswegen musste im Juli 2016 nochmals abgestimmt werden – hier ohne Gegenstimme. „Wenn man mal von dem ganzen ‚Schreibkram‘ absieht, der dann vor uns stand, so war es die einzig vernünftige Lösung – auch aus heutiger sportlicher Sicht für den VfB“, bekennt Pressesprecher Josef Jansen.

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