Funkmast in Broichweiden sorgt für Unmut

Von: gp
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Für schnelles Internet in der Luft nötig: der Mobilfunkmast neben der Feuerwehr in Broichweiden. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Ein 40 Meter hoher Mobilfunkmast, der neben dem Feuerwehrgerätehaus in Broichweiden an der Eschweilerstraße in den vergangenen Tagen in den Himmel gewachsen ist, sorgt in der Nachbarschaft für Unmut.

Stadtverordnete Michaela Benja (UWG) fragte bei der Verwaltungsspitze nach. Technischer Beigeordneter Till von Hoegen erklärte: „Der Bauantrag ist im Juni gestellt worden, wir haben im Juli die Genehmigung erteilt. Der Bauherr hat entsprechende Gutachten bereitgestellt, so dass wir keinen Grund hatten, den Bau zu versagen. Wenn die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, hat der Antragsteller ein Recht auf eine Baugenehmigung.“

Würselen gehört zu den Städten in Deutschland, die beim LTE-Ausbau der Telekom mit dabei sind (Long Term Evolution). Das ermöglicht mobiles Surfen mit bis zu 50 MBit/s.

So können Nutzer künftig ihre Fotos, E-Mails und Musikdateien über die Luft schicken – und zwar in ähnlich hohem Tempo, wie es im Festnetz durch den aktuellen Glasfaserausbau in der Stadt schon möglich ist bzw. noch wird.

Wie ein lokaler Radiosender versorgt ein LTE-Standort die Bewohner im Umfeld mit dem schnellen Internet. Aktuelle Smartphones und Tablets können LTE standardmäßig empfangen, für ältere Geräte ist dafür ein Stick nötig.

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