Für neue Gesamtschule wird Baurecht geschaffen

Von: ehg
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Die Aschenplätze sollen weg: Die Mehrheit im Rat favorisiert den Standort an der Krottstraße für den Schulneubau. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Damit auf dem Gelände an der Krottstraße der Bau der Gesamtschule zügig auf den Weg gebracht werden kann, hat der Stadtentwicklungsausschuss mehrheitlich die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

Obwohl die Prüfung, ob diese Schule in einer öffentlich privaten Partnerschaft realisiert werden kann, noch nicht abgeschlossen ist. Sobald ein abgestimmter Vorentwurf vorliegt, soll die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger über die Bühne gehen. SPD-Fraktionsvorsitzender Christoph Küppers legte großen Wert darauf, dass zeitliche Verzögerungen bei der Aufstellung des B-Planes vermieden werden. Er ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass für ihn als Standort für die neue Schule nur die Krottstraße in Frage komme.

Dass für die UWG nach wie vor der Wisselsbach der bevorzugte Standort bleibe, damit begründete ihr Sprecher Theo Scherberich sein Nein zur Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplans. Er meldete seine Bedenken an, dass die veranschlagten Kosten von 28 Millionen für den Neubau ausreichen werden. Nach seiner Ansicht, seien die prognostizierten Kosten für den Umbau des Realschul-Gebäudes zu hoch angesetzt worden. Außerdem sprach er die Verkehrsprobleme an, die im Bereich Krottstraße entstehen würden.

„Es fehlen immer noch die detaillierten Daten“, bemängelte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Renat Knauf. Bedenken meldete sie wegen erhöhter Lärmbelästigung an der Krott-straße an. Sie befürchtete, dass der Unterricht bei geschlossenen Fenstern stattfinden müsse. Ehe eine endgültige Entscheidung getroffen werden könne, müsse erst das in Auftrag gegebene Lärmschutz-Gutachten vorliegen. „Die ganze Geschichte ist unausgegoren. Und deshalb lehnen wir die Aufstellung des Bebauungsplanes ab“, machte der frustrierte FDP-Fraktionsvorsitzende Hans Carduck kurzen Prozess.

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