Für einen guten Start ins Leben: Cinram unterstützt „Starteklar”

Von: Sabeth Bürgin
Letzte Aktualisierung:
als_starteklar4sp
Das erste Projekt: Auszubildende Ivonn Schlappinger präsentiert stolz die CD-Rom, die im Baby-Begrüßungspaket enthalten ist. Foto: Anja Klingbeil

Alsdorf. „180 Pakete haben wir jetzt schon verteilt”, sagt Manfred Schmidt, stellvertretender Leiter des Alsdorfer Jugendamtes. 180 Baby-Begrüßungspakete, die ein Baustein des Projektes „Starteklar - Frühe Hilfen für Familien in Alsdorf” der Anlauf- und Beratungsstelle Anker in Trägerschaft der Diakonie sind.

Das Paket soll frisch gebackenen Eltern eine Hilfe sein. Bürgermeister Helmut Klein betont, dass „kein Kind auf der Strecke bleiben darf. Schließlich gibt es so viele Möglichkeiten, die genutzt werden können.”

In der gut gefüllten leuchtend grünen Tasche, die in Alsdorf direkt von Mitarbeitern des Jugendamtes verteilt werden, ist unter anderem das Elternbuch enthalten. Der dicke Ordner enthält Tipps und Telefonnummern, gegliedert nach verschiedenen Themengebieten wie etwa Kinderärzte und Beratungsstellen.

Über das Buch hinaus wurde das Paket mit Freizeitgutscheinen, Stofftieren, einem Schnuller, weiteren Informations-Broschüren und der DVD „Ein Leben Beginnt” bestückt. Doch auch an Anlaufstellen wie Kindergärten oder Ärzte wurde gedacht.

„Um diesen Institutionen einen Überblick über den gesamten Informationsgehalt des Pakets geben zu können, haben wir eine CD-Rom erstellt, auf der die Inhalte zusammengefasst sind”, sagt Armin Carduk von der Diakonie.

Frank Hartwig, Geschäftsführer der Firma Cinram, die sich maßgeblich an der Umsetzung beteiligt hat, findet: „Das Paket ist ganz an die Bedürfnisse junger Familien angepasst.”

Sozial-Sponsoring

Um ein entsprechend jugendlich frisches Design hat sich Ivonn Schlappinger gekümmert: „Meine Ausbildung als Mediengestalterin mit Digital- und Printmedien habe ich erst vergangenes Jahr im August begonnen. Die Gestaltung des Baby-Begrüßungspaketes ist mein erstes Projekt”, freut sich die 19-Jährige. „Wir sind ganz besonders stolz, dass Alsdorf auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet hat”, sagt Armin Carduck. Das gilt besonders für die Kooperation von Diakonie, städtischem Jugendamt und Cinram. „Es handelt sich hier”, wie die zuständige Mitarbeiterin der Diakonie, Gitta Hirschmann, betont, „um Sozial-Sponsoring”. Im Gegenzug dafür, dass das Unternehmen unter anderem den Druck aller Unterlagen übernommen hat, dürfen Cinram-Auszubildende Praktika bei der Diakonie absolvieren. Gitta Hirschmann spricht von „einem Geben und Nehmen”. Das sei eins der großen Ziele von „Starteklar”: die Vernetzung verschiedener Bereiche der Gesellschaft, um optimale Ergebnisse in sozialen Fragen zu erreichen. „Ein gutes Netzwerk aus Trägern der Freien Jugendhilfe und Jugendamt haben wir in Alsdorf schon seit vielen Jahren”, erklärt Manfred Schmidt.

„Die Koordination und die Zusammenarbeit der Institutionen - das ist unser Baby. Wir pflegen es mit Liebe”, sagt Gitta Hirschmann. Auch Cinram-Verkaufsdirektor Cappi Frenger ist froh über die Zusammenarbeit: „Wir waren keine anonymen Geldgeber, sondern durften uns aktiv an der Umsetzung von Starteklar beteiligen. Mit diesem Konzept wollen wir anderen Firmen vorbildhaft vorausgehen.”

Für die Zukunft hofft Armin Carduk in erster Linie , noch viele weitere Pakete verteilen zu können: „Immerhin steht jedes einzelne davon für ein neues Leben.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert