Würselen - Für 18 Millionen Euro: Würselener Sportstätten werden modernisiert

Für 18 Millionen Euro: Würselener Sportstätten werden modernisiert

Von: mas
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Das Sportstättenkonzept ist beschlossene Sache: Das Stadion am Lindenplatz (oben) soll Bauland werden Bislang ist dort Rhenania Würselen beheimatet. Der VfR-Platz am Drischfeld soll mit Kunstrasen ausgestattet werden und die Halle an der Parkstraße in Broichweiden wird saniert. Foto: Wolfgang Sevenich (2)/Markus Roß
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Das Sportstättenkonzept ist beschlossene Sache: Das Stadion am Lindenplatz (oben) soll Bauland werden Bislang ist dort Rhenania Würselen beheimatet. Der VfR-Platz am Drischfeld soll mit Kunstrasen ausgestattet werden und die Halle an der Parkstraße in Broichweiden wird saniert. Foto: Wolfgang Sevenich (2)/Markus Roß
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Das Sportstättenkonzept ist beschlossene Sache: Das Stadion am Lindenplatz (oben) soll Bauland werden Bislang ist dort Rhenania Würselen beheimatet. Der VfR-Platz am Drischfeld soll mit Kunstrasen ausgestattet werden und die Halle an der Parkstraße in Broichweiden wird saniert. Foto: Wolfgang Sevenich (2)/Markus Roß
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Würselen. Das ist quasi der Startschuss: Die Umsetzung des Sportstättenkonzepts hat eine große Hürde genommen. In der Sitzung des Sport-, Sozial- und Kulturausschusses verständigte sich eine große Mehrheit der Politik auf einen gemeinsamen Beschlussvorschlag, den der Stadtrat am heutigen Donnerstag, 18 Uhr, im Rathaus verabschieden soll. Dieser wurde von SPD, CDU und FDP mehrheitlich abgesegnet. Dagegen stimmten UWG und Grüne gegen den vom Beigeordneten Roger Nießen vorgetragenen Beschlussvorschlag. Eine interfraktionelle Beratung ging der Beschlussfassung voraus.

Die Diskussion um das Sportstättenkonzept ist ein Dauerbrenner in der Stadt. Von daher war – überwiegend – große Erleichterung in den Gesichtern der Befürworter und der Verwaltungsmitglieder zu erkennen.

Sollte der Rat, wie zu erwarten ist, mehrheitlich zustimmen, kann mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen werden. Mit der heutigen Einbringung des städtischen Haushaltes soll auch das Sportstättenkonzept – es ist mit 18 Millionen Euro angesetzt – verknüpft werden.

Hallen: Neubau und Sanierung

Dem Rat wird empfohlen, er solle beschließen, in Ergänzung der Beschlussfassung zur Realisierung des Sportzentrums Kauseneichsgasse in der Nachbarschaft zum Freizeitbad Aquana für die Finanzierung dieses Projektes den Sportplatz am Lindenplatz zu verkaufen. Punkt zwei des Beschlusses geht an den Rat mit der Formulierung: „Der Rat der Stadt beschließt die Umwandlung des Sportplatzes Drischfeld in einen Kunstrasenplatz einschließlich der erforderlichen Erneuerung von Nebenanlagen. Die Realisierung soll umgehend erfolgen.“

Zur Finanzierung dieses Projektes solle der Rat für das Haushaltsjahr 2017 einer erheblichen außerplanmäßigen Auszahlung (Sportplatz Drischfeld) in Höhe von 940000 Euro zustimmen. Einsparungen des in der Planung reduzierten Sportzentrums sollen diesen Betrag gegenfinanzieren. Im Haushaltsentwurf 2018 ist das Sportzentrum mit 4,85 Millionen Euro berücksichtigt. Ursprünglich hatte die Stadt mit Fördermitteln aus Bundestöpfen gerechnet. Diese mussten aber aus der Kalkulation wieder herausgenommen werden. Investive Eigenmittel erhöhen sich dadurch um über neun Millionen Euro.

Der größte Einzelposten im Haushalt 2018 ist der Neubau der Sporthalle Gymnasium (5,1 Millionen Euro), für die Sanierung der Sporthalle Parkstraße (Weiden) und den Neubau einer Halle mit Umkleidegebäuden und Außenanlagen sind nochmals 8,8 Millionen Euro eingeplant. Die neu zu erstellenden Kunstrasenplätze Drischfeld (940 000 Euro) und der Kunstrasenplatz Linden-Neusen (1,05 Million Euro) sind außerdem im Haushalt aufgeführt. Aufschluss sollen die Haushaltsberatungen auch darüber geben, wie die Summen letztlich finanziert werden können.

Vereine werden eingebunden

Beigeordneter Roger Nießen erklärte: „Wir sind guter Dinge, dass wir auch über den Haushalt alle Projekte umsetzen werden und wollen die Zeit nutzen, um dies schnell nach vorne zu bringen.“ Dr. Edgar Pasderski (SPD) bekräftigte: „Wir werden weder an der Planung zweifeln noch daran rütteln.“ Darauf habe man sich interfraktionell mit der CDU und der FDP verständigt. Die CDU und deren Sprecher Thomas Havers zeigten Solidarität: „Es ist wichtig, dass wir endlich anfangen, denn auch die Vereine, die die Hallen nutzen, warten ganz dringend darauf.“ Dort hakte auch Hans Carduck (FDP) ein: „Wir müssen Planungssicherheit haben.“ Der ehemalige langjährige Chef des VfR Würselen empfindet zudem: „Dieses Projekt ist eine Sternstunde für Würselen.“ Die abneigende Haltung von UWG-Sprecherin Michaela Benja kommentierte Carduck: „Sie stellen immer wieder die Finanzierung in den Vordergrund und stehlen sich dann doch aus der Verantwortung.“

Die Ablehnung der Grünen begründete Anka Erdweg: „Die Stadt soll erst mal ihre Pflichtaufgaben erfüllen.“ Ergänzend: „Wir haben doch keine Gelddruckmaschinen im Keller.“ Den beteiligten Vereinen dankte Roger Nießen: „Ihre Mithilfe ist sehr positiv.“ Der Beigeordnete kündigte an: „Wir werden einen Workshop installieren und mit den Vereinen gemeinsam planen“.

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