Fünf Tenöre begeistern Publikum in Alsdorfer Stadthalle

Von: dag
Letzte Aktualisierung:
9393195.jpg
Die 5 Tenöre (v.l.n.r.) Luigi Frattola (Italien), Georgi Dinev (Bulgarien), Vincenzo Sanso (Italien), Daskalov (Bulgarien) und Orfeo Zanetti (Italien) sangen unter anderem das "Ave Maria" von Bach/Gounod gemeinsam.

Alsdorf. Zuhören und genießen: „Die Nacht der 5 Tenöre“ hat das Publikum in der Alsdorfer Stadthalle in das Reich der berühmten Opernkomponisten und in das Mutterland dieser Musik – Italien – entführt.

Auf ihrem Streifzug durch die Welt der Oper begeisterten die drei italienischen Tenöre Vincenzo Sanso, Luigi Frattola und Orfeo Zanetti sowie ihre beiden bulgarischen Kollegen Stoyan Daskalov und Georgi Dinev mit Charme, dramatischer Gestaltungskraft und meisterlicher Interpretation. Und natürlich ihren Stimmen, mit denen sie alle Schattierungen des Tenorfachs abdeckten.

Ihnen zur Seite stand Andrea Hörkens. Sachkundig und äußerst charmant führte die gebürtige Mönchengladbacherin durch den Abend. Zudem sorgte sie mit ihrem warmen Sopran selbst für Glanzpunkte auf der Bühne.

Live begleitet wurden die Solisten von dem Symphonieorchester der Staatsoper Plovdiv unter der Leitung von Dirigent Nayden Todorov. Mal trieben die Musiker die Sänger mit Elan voran, mal untermalten sie den Vortrag nur zart – und trafen stets die passende musikalische Nuance.

Zusammen gelang es dem hervorragenden Ensemble, die große Emotionalität der Opern zu entfalten. Die Besucher saßen andächtig in den Stuhlreihen und lauschten interessiert einigen der schönsten Arien der großen Opern und beliebtesten Kanzonen der Musikgeschichte. Dabei mussten die Zuhörer nicht immer mucksmäuschenstill sein.

Auch Lachen war durchaus erlaubt. Denn die fünf Herren sprudeln nur so vor Witz und Esprit. Insbesondere Vincenzo Sanso steckte mit seiner ausgelassenen Heiterkeit an, womit bewiesen war, dass ein Opernabend nicht immer eine ernste Angelegenheit sein muss. Die Solisten huldigten – allein oder gemeinsam – festlich und mit Sangeslust der Musik und den Melodien großer Meisterkomponisten.

Während Orfeo Zanetti beispielsweise „Madame Butterfly“ von G. Puccini im Repertoire hatte, brachte Luigi Frattola unter anderem „La spagnola“ von V. di Chiara, Georgi Dinev „Dein ist mein ganzes Herz“ von G. Puccini, Vincenzo Sanso „Celeste Aida“ von G. Verdi und Stoyan Daskalov „Le fleur que tu mávais jetée“ von G. Bizet zu Gehör.

Die Tenöre und die Sopranistin erfreuten gemeinsam mit „Brindisi“ aus „La Traviata“ von G. Verdi. Das Publikum war begeistert und spendete verdienten Applaus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert