Führungswechsel bei der Sparkasse: „Sind für Kunden positiv berechenbar“

Von: vm
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Übernimmt die größte Direktion der Sparkasse Aachen: Lothar Müller aus Würselen, der mit seiner Familie in Baesweiler wohnt. Foto: Müller

Nordkreis. Für Lothar Müller ist es ein bisschen wie nach Hause kommen, denn als Gebietsdirektor für die vier Nordkreisstädte kehrt der 49-Jährige nach Alsdorf an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Korrekt lautet die Bezeichnung der Funktion, die er ab dem 1. März bekleiden wird: „Direktor der Direktion Privat- und Geschäftskunden Nord“, aber das ist viel zu kompliziert. Einfacher ausgedrückt hat er in dreieinhalb Wochen 180 Mitarbeiter unter sich. In Baesweiler, Alsdorf, Herzogenrath und Würselen. Es handelt sich um nicht weniger als die größte der fünf Direktionen innerhalb des Aachener Reviers.

Derzeit findet die Übergabe von Manfred Aretz, der die Position seit 18 Jahren innehat, an Müller statt. Aretz wird am Dienstag, 28. Februar, offiziell verabschiedet.

Lothar Müller ist gebürtiger Würselener und wohnt mit seiner Familie in Baesweiler. Er hatte 1985 seine Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und in den folgenden Jahren diverse Filialen im Nordkreis kennengelernt. Nach der Ausbildung war er zunächst in der Alsdorfer Niederlassung als Berater tätig, danach absolvierte er ein internes Studium. Fünf Jahre lang bekleidete er anschließend die Funktion des Geschäftsstellenleiters in Baesweiler, bis er nach Eschweiler wechselte. Dort war er auch zuletzt.

Als sich das Ausscheiden von Aretz abzeichnete, bewarben sich mehrere Geschäftsstellenleiter um den Posten in Alsdorf und Müller setzte sich durch. Was ausschlaggebend für die Entscheidung zu seinen Gunsten war, wisse er nicht, sagt Müller, aber er könne wohl sagen, worauf er Wert lege und wo er künftige Aufgaben sehe: „Kontinuität ist bei der Sparkasse wichtig“, sagt er und: „Wir müssen für die Kunden positiv berechenbar sein.“

180 Jahre Tradition

Und verweist auf die 180-jährige Tradition der Sparkasse in Alsdorf. Egal, ob es sich um Existenzgründer oder Privatkunden gehe, Gewinnmaximierung stünde nicht an erster Stelle. „Sondern gute Geschäfte“, sagt Müller. Aber man müsse sich auch neu aufstellen, um die Kosten zu decken.

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