Alsdorf - Frühlingserwachen mit Schneeflocken im Alsdorfer Tierpark

Frühlingserwachen mit Schneeflocken im Alsdorfer Tierpark

Von: dag
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Regen und Schneeschauer taten der Stimmung keinen Abbruch: Greifvögel gab es zwar keine, dafür verteilte Tanja Heffels vom Tierpark aber bunte Heliumballons. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Präriehunde und Erdmännchen haben mit dem Wetter ohnehin nichts am Hut. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Präriehunde und Erdmännchen haben mit dem Wetter ohnehin nichts am Hut. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Eigentlich hatten verwegene Greifvögel über die Köpfe der Besucher im Rotwildgehege kreisen sollen. Doch stattdessen fielen Schneeflocken vom Himmel. Der April macht eben, was er will. Von Schnee über Regen bis immer wieder kurzfristig Sonnenschein war alles dabei. Ganz schön frisch war es obendrein auch noch.

So kamen die Besucher teilweise dick eingepackt und mit Regenhut und Schirm ausstaffiert zum angekündigten Frühlingserwachen in den Alsdorfer Tierpark. Natur, Spiel und Spaß lockten Groß und Klein zwar nicht in den üblichen Scharen, aber dennoch in ansehnlicher Zahl in das gefällige Freizeitgelände rund um den Weiher.

Neben den rund 300 Vertretern aus 30 Tierarten gab es auf dem Rundgang unter den stattlichen alten Bäumen hindurch allerlei Interessantes zu entdecken und zu bestaunen. Da spielte es letztlich keine große Rolle mehr, dass die beliebte und längst traditionelle Greifvogelschau zur Saisoneröffnung am Weiher aus Witterungsgründen abgesagt werden musste. Auch weitere geplante Familienattraktionen konnten nicht stattfinden. Selbst der Tierpark-Express wird an einem anderen Tag offiziell seinen Betrieb aufnehmen.

Die kleinsten Besucher hatten jedoch Glück. Das Elefantenkarussell war aufgebaut, auf dem sie munter ihre Runden drehen konnten. Und für jeden der jungen Tierfreunde gab es einen mit Helium gefüllten Luftballon. Grasgrün und mit dem lustigen Konterfei der kleinen Stars des Tierparks, der aufgeweckten Erdmännchenfamilie. Die putzigen Vierbeiner mit den kugelrunden Knopfaugen ließen sich von den Launen des Wetters keineswegs beeindrucken und präsentierten sich in voller Körpergröße außerhalb ihrer Höhlen.

Drei neue Bewohner

Ganz in ihrem Element waren auch die Präriehunde, die sich unverzagt daran machten, jede Menge neuer Löcher in den Gehegeboden zu buddeln. Da hatte sich der Tierparkbesuch für die meisten doch schon wieder gelohnt. Und wer auf Neues aus war, konnte sich von den drei jungen Nandus scheu in Augenschein nehmen lassen. Lautstark machten zudem die Esel auf sich aufmerksam.

Stärken konnten sich Kinder, Eltern und Großeltern unter anderem am weithin duftenden Würstchenstand. Traurig zu sein, nun ein schönes Fest verpasst zu haben braucht übrigens niemand. Für alle Unentwegten, die gekommen waren, und auch für die, die aufgrund des Wetters nicht aus dem Haus gegangen sind, hatte Tierparkchef Stefan Heffels eine gute Nachricht: „Das Fest wird nachgeholt“, versprach er. Als Sommerfest – und dann hoffentlich bei besserem Wetter.

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