Fröhlicher Tag der Integration auf dem Denkmalplatz

Von: dag
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Bühnenspiel: Die Kinder des deutsch-türkischen Kulturvereins aus Blumenrath begeisterten genauso wie die hübschen Tänzerinnen aus der Kita St. Castor. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Bühnenspiel: Die Kinder des deutsch-türkischen Kulturvereins aus Blumenrath begeisterten genauso wie die hübschen Tänzerinnen aus der Kita St. Castor. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Zum Treffpunkt der Kulturen wurde einmal mehr der Tag der Integration auf dem Denkmalplatz. Kunterbunt und fröhlich ging es bei der fünften Auflage des Festes zu, zu dem der Integrationsrat der Stadt eingeladen hatte. Das Motto diesmal: „Singen und Tanzen für den Weltfrieden“.

Menschen aus mehr als 80 Nationen leben es in Alsdorf zusammen. Wenn auch nicht alle Nationalitäten vertreten waren, die kulturelle Vielfalt der Stadt war bei dem Event deutlich sichtbar und hörbar. Eröffnet wurde das fröhliche Miteinander von Bürgermeister Alfred Sonders, der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und dem Integrationsrats-Vorsitzenden Önder Günay, die sich alle Drei darüber freuten, so viele verschieden Kulturen begrüßen zu können. Sonders hob hervor: „Wir in Alsdorf zeigen, dass wir tolerant, weltoffen und verantwortungsvoll sind und nicht wegschauen, wenn fremdenfeindliche Übergriffe erfolgen wie zuletzt beim Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in Tröglitz.“

Vielfältig präsentierte sich auch das Programm: Die kleinen Derwische vom Deutsch-Türkischen Kulturverein Blumenrath begeisterten die Besucher mit ihrem hübschen Bühnentanz. Die südamerikanische Folkloretruppe „Herencia Latina“ mit Tänzen aus Ecuador, Kolumbien und Venezuela zog das Publikum ebenso in ihren Bann wie Sung Hie Kalinka und ihre Schüler mit traditionellen koreanischem Trommeltanz. Drei Jungs boten zudem HipHop vom Feinsten.

Hübsch ausstaffierte Kinder aus dem Kindergarten St. Castor erfreuten mit ihren Tänzen, und auch die gemischte Tanzgruppe aus dem Rucksack- und Griffbereit-Projekt. Last but not least begeisterte Jugendschwarm Alparslan Özen als „Ata Lafamilia“ mit seinen HipHop-Songs.

Durch das bunte Programm führten Jürgen Kohlhöfer, ehemaliger Integrationsbeauftragter der Stadt, und Integrationsrats-Vorsitzenden Önder Günay. Letzterer betonte, stolz darauf zu sein, in Alsdorf mit so vielen verschiedenen Menschen zusammen zu leben.

Des weiteren lockten Info-Stände der IGBCE, der Städteregion sowie verschiedener Alsdorfer Vereine und Organisationen. Damit die Besucher das Fest so voll und ganz genießen konnten, gab es internationale Spezialitäten wie Lahmacun, Döner, türkische Pizza, Fritten, Couscous, marokkanische Suppe, marokkanisches Gebäck, Popcorn und Zuckerwatte. Auch marokkanischer Tee konnte gekostet werden.

Gefördert wurde dieses kulturelle Event mit Mitteln der Städtebauförderung aus dem Verfügungsfonds „Mitwirkung und Beteiligung“ durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung sowie Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Alsdorf.

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