Freundschaftsangebot vor der Kapitulation

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Alle Tollitäten trugen sich ins goldene Buch der Stadt ein: (v.l.) Prinz Peter I. aus Merkstein, Prinz Josef VII. aus Herzogenrath und Prinz Ralf II. aus Kohlscheid. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Einen Tag vor der großen „Kapitulation” hatte Bürgermeister Christoph von den Driesch schon mal alle Herzogenrather Narrenherrscher ins Rathaus eingeladen, um sich ins goldene Buch der Stadt einzutragen. Denn am Fettdonnerstag würde dafür wohl nur noch wenig Zeit bleiben.

„Wir haben uns für Weiberfastnacht einiges vorgenommen, nicht nur für Josef VII., sondern auch für das Kohlscheider Dreigestirn und das Merksteiner Prinzenpaar”, verriet Driesch schon einmal. „Wir werden es niemandem leicht machen”, kündigte der Bürgermeister an: „Ihr müsst mit erheblichem Widerstand rechnen.” Und so wurde das Treffen im Rathaus einen Tag vor der offiziellen Narrenherrschaft ein farbenfroher und fröhlicher Aufgalopp zur Narretei.

Angeführt wurden die Tollitäten vom Kohlscheider Dreigestirn mit Prinz Ralf II. (Langohr), Bauer Patrick (Kaun) und Jungfrau Udine (Udo Junker ). Begleitet wurden sie von ihrer Jankie-Crew, die von Gerhard Jung, dem 1. Geschäftsführer des Ausschusses Kohlscheider Karneval, angeführt wurde. Neben ihnen strahlten das Merksteiner Prinzenpaar Peter I. und Angelika (Vidakovic), die vom Vorsitzenden des Ausschusses Merksteiner Straßenkarneval, Eduard Vondenhoff, begleitet wurden.

Mitgebracht hatten sie die Kinderprinzessin Vanessa der KG Floeser Jecke und von der KG Wörmscher Sandhöpper Kinderprinzessin Sarah. Den „weitesten Weg” allerdings hatte in diesem Jahr Rodas Narrenherrscher Josef VII. (Poque). Denn der musste nur mal eben von seinem Schreibtischstuhl aus ins Rathausfoyer „fallen”.

Begleitet von seiner starken Truppe und dem Vorsitzenden des Ausschuss Herzogenrather Karneval, Karlheinz Pfennig, sowie dessen Stellvertreter Ludwig Kämmerling. Für die Ritzerfelder Jonge, folgte eine Abordnung mit Kinderprinzessin Saskia I. der Einladung. In einem festlichen Rahmen trugen sich die Tollitäten dann in das „goldene Buch” ein, flankiert von den Crews der jeweiligen Stadtteile.

Mit dem Empfang dankte Bürgermeister Christoph von den Driesch allen Beteiligten für ihr bürgerschaftliches Engagement, für ihre Arbeit die sie in dieser Session wieder hervorragend gemacht haben. Dass zwischen allen Anwesenden gutes Einvernehmen herrscht, war beim Sekt schnell festzustellen.
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