Freundin sagt im Prozess aus

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Aachen/Alsdorf. Im Mordprozess gegen den Arbeiter Rainer E. (27) sagte am Dienstag eine enge Freundin des Opfers, es ist die Ehefrau des Angeklagten, aus.

E. hatte laut Anklage am 18. Februar dieses Jahres versucht, seine schwangere Ehefrau bei einem Treffen nach einer kurzfristigen Trennung mit einem Küchenmesser zu erstechen. Patrizia E. überlebte, der Fötus überstand die Notoperation jedoch nicht.

Eine Zeugin berichtete über die komplizierte Beziehung, die ihre enge Freundin mit dem Angeklagten führte. Beide Paare hätten Kinder, erzählte die junge Frau, und sich deshalb regelmäßig gesehen. Als Rainer E. eine Woche vor dem Vorfall plötzlich verschwand, hätten ihre Freundin und sie sich Sorgen gemacht.

Denn er sei wütend verschwunden, beide glauben zunächst, er sei eventuell mit seinem Roller verunglückt. Sogar alle Krankenhäuser hätten sie durchtelefoniert, und irgendwann sei man zur Polizei gegangen, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

Die Zeugin schilderte ihre Freundin „als eine sehr starke Frau”, die das Geschehen äußerlich verkraftet habe. „Ich fürchte mich aber vor einem großen Knall”, gab sie ihrer Sorge um das innere Befinden des Opfers Ausdruck. Das Paar habe zwar eine komplizierte, aber „weitgehend sehr innige Beziehung” geführt, schilderte sie auf Nachfrage der Vorsitzenden. Der Prozess geht am Montag, 27. September, weiter.

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