Alsdorf - Freiluftkino: Unglaubliche 22.000 Euro sind zusammengekommen

Freiluftkino: Unglaubliche 22.000 Euro sind zusammengekommen

Von: pohl
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Beeindruckend: Fast 22 000 Euro gehen vom Rotary Club an das Projekt Aachener Hände – von links Kino-Chef Leo Stürtz, RC-Past-Präsident Thomas Fröschen, Anna Klein und Torsten Nyhsen (beide „Aachener Hände“), Haben Abraham (3.v.r.), Flüchtling, sowie die ihn betreuende Patin Gisela Nießen. Foto: pohl

Alsdorf. Der Begriff „Herzschlagfinale“ muss nicht unbedingt mit einem Bundesligaspiel zu tun haben. Wie man einen karitativen Feldzug mit großem Herz anpacken kann, stellte der Rotary Club Aachen Nordkreis (RCA) einmal mehr unter Beweis. Denn der RCA und auch seine Nachbarclubs hatten in Zusammenarbeit mit dem Kinounternehmen Stürtz (Alsdorf) im Juli auf dem Aachener Tivoli an 13 Abenden Freiluftkino angeboten.

„Dieser Event war ein großer Erfolg“, freute sich Rotary-Past-Präsident Thomas Fröschen. Er hatte in Vertretung von Präsident Professor Lothar Krapohl die Scheckübergabe geleitet. 10.000 Besucher strömten ins Stadion, in dem Filme wie „Honig im Kopf“ oder auch „Monsieur Claude und seine Töchter“ aufgeführt wurden.

„Mir schlägt das Herz bis zum Hals“, sagte der überraschte Torsten Nyhsen angesichts dieser „gewaltigen Summe“. Der Geschäftsführer des Katholischen Vereins für Soziale Dienste nahm die unglaubliche Summe von fast 22 000 Euro in Form eines Schecks entgegen.

Dieses Geld fließt in das Projekt „Aachener Hände“. Damit werden Patenschaften für junge Flüchtlinge, die ohne Familie in Deutschland sind, unterstützt. Neben Nyhsen nahm auch Anna Klein als Spendenwerberin die sehr großzügige Zuwendung entgegen.

Leo Stürtz bemerkte bei der Übergabe unter anderem, dass 600 Stunden ehrenamtlich abgeleistet wurden. „Wenn wir das jetzt abgezogen hätten, wäre wohl nicht mehr viel übrig geblieben“, dankte Thomas Fröschen neben vielen anderen Beteiligten auch dem Chef der Kinogruppe nochmals ausdrücklich. Zudem betonte der Past-Präsident, „wir sind überzeugt Menschen zu helfen, die wirklich in Not sind“.

Eine der Patinnen, Gisela Nießen aus Aachen, hatte ihren Schützling gleich mitgebracht. Haben Abraham aus Eritrea lebt jetzt tageweise bei der Familie. Seit etwa acht Monaten beteiligen sich auch Monika und Jörg Bücken aus dem belgischen Lemiers an dem Projekt, bei dem „die jungen Menschen bei den „Aachener Händen“ Unterstützung in Alltagsfragen oder auch beim Lernen erfahren.

Während im Cinetower noch den Spendern und Organisatoren der Aktion Beifall gezollt wurde, standen draußen schon die nächsten Empfänger von guten Taten an. Der Rotary-Club hatte über 200 Kinder in zwei Kinos eingeladen. Bei Popcorn und Getränken durften sich die „Penze“ den Streifen „Shaun, das Schaf“ (natürlich kostenlos) ansehen.

„Den muss man sprachlich nicht verstehen, den Film begreifen alle Kinder über die Bilder“, lachte Leo Stürtz, der „Erfinder“ der Aktion Open-Air-Kino.

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