Nordkreis - Freiluft-Ausstellung mit neuem Rotorblatt

Freiluft-Ausstellung mit neuem Rotorblatt

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Günter Schuhmacher (l.) und Nico Richter (r.) säubern das Rotorblatt mit einem Hochdruckreiniger. Foto: Markus Bienwald

Nordkreis. Eigentlich wäre es in der Regenpause dieses Sommers nicht wirklich nötig gewesen, das neue Rotorblatt auf der Freiluft-Ausstellungsfläche des Energeticons so richtig einzuweichen.

Doch Nico Richter und Günter Schuhmacher vom Team des Alsdorfer Energiemuseums sorgten mit Hochdruckreiniger und Besen für strahlende Sauberkeit an allen Ecken und Enden des 22 Meter langen, ausgedienten Rotorblatts. Jenes war früher eins von Dreien, dass von Juli 1996 bis vor einigen Monaten im österreichischen Laussa seinen Teil zur Gesamtleistung von 600 Kilowatt beitrug.

1800 Kilo wiegt dieses eine Blatt, besteht im Wesentlichen aus verstärktem Fiberglas, ähnlich dem Baustoff von Segelfliegern. Dazu gibt es einen interessanten Einblick in die Struktur dieses größeren Rotorblatts. „Wir werden den Einstieg offen lassen, damit vor allem Kinder auch einmal die ungewöhnliche Akustik in so einem Konstrukt entdecken können“, erklärt Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter. In der Tat klingt es im Innern des Rotorriesen durch die verschiedenen, eingebrachten Versteifungen ähnlich hohl und hallig wie in einer Tropfsteinhöhle.

Gestiftet von der deutschen Niederlassung von General Electric und vermittelt über die am Flughafen Merzbrück ansässige Firma Aeroconcept, die einst mit der Reparatur von Segelfliegern begann, ist es nun Teil der Alsdorfer Energieausstellung. Und neben dem schon länger vor Ort gezeigtem, kleineren Modell von zwölf Metern Länge, wirkt es gleich wie ein Riese. „Aber es hat auch eine andere Form und Struktur, womit wir nun auch zeigen können, dass Windkraftanlagen durchaus auch unterschiedlich aussehen können und sich immer weiterentwickeln“, schloss Harald Richter. (mabie)/Foto: Markus Bienwald

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