Freie Wählergemeinschaft Alsdorf feiert 15-jähriges Bestehen

Von: (r)
Letzte Aktualisierung:
fwaverehr_bu
Die Freie Wählergemeinschaft Alsdorf (FWA) feierte 15-jähriges Bestehen. Hermann-Josef Sauerwald, „Mann der ersten Stunde”, ist nun Ehrenmitglied. Die Urkunde (Bild) überreichte Vorsitzender Otmar Müller (l.) vor (v.l.) Josef Nevels, Josef Wisten und Alis Kleppe, rechts Fraktionssprecher Dietmar Brühl. Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Die Freie Wählergemeinschaft Alsdorf (FWA) hat im Haus Ofden ihren „Politischen Aschermittwoch” zum Anlass genommen, sich und ihr 15-jähriges Bestehen zu feiern. Die Freien Wähler hatten sich am 25. Februar 1994 im Begauer „Heidekrug” gegründet.

42 Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger trugen die Gemeinschaft in der ersten Stunde.

„Bürgerwille heißt unsere Politik”, plakatierten die Freien Wähler. „Mal mit leisen Tönen, mal polternd, mal laut fordernd oder eindringlich - und für den Bürger erfolgreich”, so umriss es Vorsitzender Otmar Müller. „Vergessen wir nicht die Aktion des Bürgerbegehrens wegen der Biotonne”, erinnerte er, „oder die vermeintliche Schließung von Friedhöfen in Alsdorfer Stadtteilen”, erinnerte er.

Bei der Gründungsversammlung war Wolfgang Gebhardt zum Vorsitzenden gewählt worden, Hermann-Josef Sauerwald zum Stellvertreter. Nachdem Wolfgang Gebhardt vom Amt zurückgetreten war, übernahm Hermann-Josef Sauerwald die Position.

Bei den Kommunalwahlen 1999 erreichte die FWA zwei Sitze im Stadtrat, wurde drittstärkste politische Kraft in der Stadt. Um die zeitintensive Fraktions- und Vorstandsarbeit zu entflechten, auch um des Berufs willen, verzichtete Hermann-Josef Sauerwald 1999 auf den Vorsitz.

Auge auf Stadtentwicklung

Die Mitgliederzahlen stiegen mit dem Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung, sagte Otmar Müller bei der Feier in Begau. Große politische Schwerpunkte in der Stadtentwicklung seien das Anna-Park-Center wie auch der Flächennutzungsplan für das Mariadorfer Dreieck zum Unterzentrum gewesen. Auch hier habe die FWA eine publikumswirksame Vorreiterfunktion wahrgenommen.

Otmar Müller resümierte, dass die FWA bei den Kommunalwahlen 2004 das beste Ergebnis erzielt habe. Drei Stadtverordnete bildeten erneut die drittstärkste Kraft im Stadtrat. Die Zielsetzung der FWA sei stets gleich geblieben: „Von Alsdorfern für Alsdorfer”.

Auch dieses Anliegen habe Hermann-Josef Sauerwald wie kein Zweiter beherzigt und in die Tat umgesetzt. Er gelte in der FWA unbestritten als Wegbereiter. „Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben, bauen auf seinen Sachverstand und Integrationskraft und hoffen, dass er uns auch künftig mit Rat und Tat zur Seite steht, auch wenn er nicht mehr für den Stadtrat kandidiert”, leitete Otmar Müller den offiziellen Akt ein, den Begauer zum ersten Ehrenmitglied der FWA zu ernennen.

„Die Arbeit, die wir machen, erfordert keinen Dank, weil wir diese für die Allgemeinheit verrichten”, schloss Hermann-Josef Sauerwald seinen Dank.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert