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Freibadbus ist Thema im nächsten Jugendparlament

Von: ger
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Baesweiler. Ins Freibad wollte in den zurückliegenden Sommerferien kaum jemand. Dafür war das Wetter zu schlecht. Im Ausschuss für Jugend und Soziales legte die Stadtverwaltung die Zahlen zum Freibadbus vor.

Der Bus, der Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Stadtgebiet die Möglichkeit bietet, in den Sommerferien zum Preis von einem Euro bequem zum Freibad nach Merkstein zu kommen, fuhr in den zurückliegenden Ferien nur an drei Tagen. Insgesamt wurden neun Kinder befördert. Damit fuhr der Freibadbus ein Defizit von rund 470 Euro ein.

Mehrheitlich stimmten die Ausschussmitglieder dem Vorschlag der Verwaltung zu, den Freibadbus auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Jugendparlaments zu setzen. „Wir wollen das dort thematisieren und die Meinung derjenigen hören, die den Bus nutzen wollen”, sagte der Beigeordnete Frank Brunner. Die Idee zum Freibadbus war seinerzeit auch im Jugendparlament entstanden.

Die SPD-Fraktion stimmte dem nicht zu. Die Sozialdemokraten forderten, die Mittel, die im städtischen Haushalt für den Bus zur Verfügung gestellt werden - in den vergangenen Jahren waren das bis zu 2000 -, zur Bezuschussung und Bewerbung des Ferientickets des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) zu nutzen. Mit dem Ticket können Schüler zum Preis von 23 Euro die ganzen Ferien im kompletten AVV-Gebiet fahren. Der SPD-Vorschlag sieht vor, das Ticket mit fünf Euro zu bezuschussen. Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen sollten demnach zehn Euro als Zuschuss erhalten.

„Was nutzt der Freibadbus, wenn das Wetter schlecht ist? Mit dem öffentlichen Nahverkehr hätten die Kinder viele Ziele erreichen können, die unabhängig vom Wetter interessant sind”, sagte Gabi Bockmühl, SPD-Fraktionsvorsitzende. Mit dem eingesetzten Geld „hätte man viele Kinder mobil machen können”, betonte sie. Bockmühl appellierte an die Stadtverwaltung, zur nächsten Sitzung des Jugendparlaments einen Vertreter des AVV einzuladen.
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