Fraktion beantragt neue „Dog-Stationen“ in Warden

Von: vm/rp
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An einer „Dog Station“: Steffen Paprotka (r.) und Volker Emondts vom Eigenbetrieb technische Dienste Alsdorf. Die ABU/FDP-Fraktion fordert vier weitere Standorte. Foto: V. Müller

Alsdorf. An acht Stellen gibt es derzeit in Alsdorf sogenannte Dog Stationen – eine schöne Umschreibung für die, wie es auf Amtsdeutsch heißt, Standorte für Hundekotsammeltüten und dazugehörige Behälter zwecks Entsorgung der Hinterlassenschaften.

Die ABU/FDP-Fraktion beantragt nun vier weitere, allesamt in Warden: an der Goethestraße, Teutonenstraße, an der Kinzweilerstraße und am Kirmesplatz. Begründung: Die Alsdorfer FDP sei von mehreren Wardener Bürgern um die Aufstellung solcher Stationen gebeten worden. Die Fraktion argumentiert in dem Antrag vom 30. März mit einem „geringen Kostenaufwand“.

In der Vorlage für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Dienstag, 13. Juni, rechnet die Verwaltung für die bislang acht Standorte Friedhof Kellersberg, Am Kellersberg (Gaststätte Androsch), Theodor-Seipp-Straße (vor der Geschäftszeile), Grünkreuz Ofden, Freizeitgelände Ofden, Grünfläche Gerhart-Hauptmann-Platz, Hunsrückstraße/ Fußweg zur Ernst-Abbe-Straße und dem Radweg nach Jülich (Bereich Rosenstraße) vor: Die Stationen werden entsprechend dem Bedarf bis zu zweimal die Woche geleert.

„Geht man von einem mittleren Gewicht je Leerung von zehn Kilo aus, was aus eigener Erfahrung durchaus plausibel ist, ergeben sich folgende Kosten für den Unterhalt in 2016“, so die Verwaltung: Hundetüten in einem Gesamtwert von rund 1550 Euro; Leerung und Entsorgung als Restmüll: rund 870 Euro; Personaleinsatz (zwei Mitarbeiter plus Fahrzeug): rund 13.300 Euro. Kosten für Reparatur und Ersatz demolierter oder in die Jahre gekommener Stationen: rund 420 Euro.

Für jede weitere Station würde sich Kosten in Höhe von rund 2000 Euro ergeben.

Dann folgt der entscheidende Satz: „Zusätzliche finanzielle Mittel für diese Stationen stehen im Haushalt des Eigenbetriebes Technische Dienste nicht zur Verfügung. Es handelt sich um eine freiwillige Ausgabe.“ Und ohne Gegenfinanzierung ist es recht unwahrscheinlich, dass der Antrag Zustimmung findet – so positiv er auch zu werten ist.

Für viele Wardener ist der Hundekot schon lange ein Ärgernis. Die Strecke, über die sehr viele schimpfen, ist allerdings nicht unter den vier Straßen: die Dr.-Lausberg-Straße, auch „Friedhofstraße“ genannt, da an ihr ein solche liegt.

Der 19. Stadtentwicklungsausschuss tagt Dienstag ab 18 Uhr im Sitzungssaal in der 1. Etage. Auf der Tagesordnung stehen außerdem: Maßnahmen im Busverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 und der Bebauungsplan Nr. 354 – Am Kirchpfad a) Billigung des städtebaulichen Entwurfs zum Bebauungsplan Nr. 354 – Am Kirchpfad und b) Beschluss über die Durchführung einer informellen Bürgerinformation. Die Sitzung ist öffentlich.

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