Herzogenrath - Fördergeld für Tourismus soll bald fließen

Fördergeld für Tourismus soll bald fließen

Von: ust
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Soll noch attraktiver werden: Auch für die Burg Rode (Bild) soll anteilig das erwartete Fördergeld verwendet werden. Daneben geht es um die Sandsteinbrüche (neue Aussichtsplattform) und die Aufwertung der Bahnhöfe. Foto: Verena Müller

Herzogenrath. Das im September herausgegebene Rahmenkonzept Nordraumthemen, das die Städteregion Aachen bei der Agentur Aixplan in Auftrag gegeben hatte, war in Herzogenrath auf besonders offene Ohren gestoßen. Berücksichtigte es doch Rodas touristische Themen und Potenziale im besonderen Maße.

Die Städteregion hatte mit dem Konzept das Ziel verbunden, den Tourismus im Nordkreis zu stärken, der bislang und vielleicht zu Unrecht dem Südkreis hintansteht. Nicht auf Konkurrenz sollte dieser Ansatz hinauslaufen, sondern auf die Besonderheiten, die den Nordkreis touristisch zu einer idealen Ergänzung machen. Im Herzogenrather Wirtschaftsausschuss brachten sich die Fraktionsvertreter nun auf den aktuellen Stand.

Piraten-Idee: App und Caching

Dass das Rahmenkonzept innerhalb seiner sieben Schwerpunktthemen zum Beispiel die Nivelsteiner Sandsteinbrüche, die Burg Rode, den Herzogenrather Stausee oder die Bockreiter aufgriff, hörten die Ausschussmitglieder gerne. Noch verheißungsvoller klang in ihren Ohren, dass die touristische Zusammenarbeit im Nordkreis bereits zu einer gemeinsamen Beantragung von Fördermitteln im Jahr 2016 geführt hatte, für die nun mit einem positiven Bescheid im November zu rechnen sei. Hier geht es um rund 340.000 Euro allein für Herzogenrath, mit denen eine Aussichtsplattform an den Nivelsteiner Sandsteinbrüchen, eine erhöhte Attraktivität der Burg Rode und Aufwertungen der Bahnhöfe als Knotenpunkte für den Fahrradtourismus geplant sind.

In den Sandsteinbrüchen ist nicht nur NRWs größter Photovoltaik-Park entstanden, sondern das Gesamtbild mit Heidschnucken, Wassergänsen und weiteren Anrainern könne durch den Aussichtspunkt gewürdigt werden.

Stefan Kuklik von den Piraten ging auf eine Idee aus dem Rahmenkonzept ein, die Tourismusangebote in Form einer erweiterten App, aber auch von Geocaching an den Endnutzer heranzubringen. Auch dieser Aspekt fand im Ausschuss durchaus offene Ohren.

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