Flüchtlingshilfe: Neue Kinderspielecken aufgebaut

Von: pia
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Stolz auf das Projekt für die Flüchtlingshilfe: Lumileds-Geschäftsführer Willi Thelen (v.l), die Auszubildenden Nadine Rothhanns, Anna Erkens, Konrad Schmitz und Karima Boubrik sowie Frank Brunner, Beigeordneter der Stadt Baesweiler. Foto: Pia Sonntag

Baesweiler. Die Auszubildenden der Firma Lumileds Germany GmbH sind fleißig: Innerhalb von einer halben Stunde haben sie in Teamarbeit eine Kinderspielecke im Sozialamt des Rathauses in Baesweiler aufgebaut. Jetzt fand die Eröffnung der Spielecke in Anwesenheit von Willi Thelen, Geschäftsführer von Lumileds, Frank Brunner, Beigeordneter der Stadt Baesweiler, und vier engagierten Auszubildenden statt.

Aus Eigeninitiative heraus kamen die insgesamt 38 Auszubildenden auf die Idee, einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe zu leisten. Dafür wurden sie von der Unternehmensleitung freigestellt und finanziell unterstützt. Die Auszubildenden engagieren sich schon seit einiger Zeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe.

Die Unterstützung bei der Kleiderspendenausgabe in Zusammenarbeit mit der Stadt Stolberg, sammeln von Babyartikeln und das Aufstellen eines Weihnachtswunschbaumes für Flüchtlingskinder sind Beispiele für den Einsatz der jungen Leute. „Vorbildlich“ findet das vor allem Geschäftsführer Thelen. Er sei stolz auf seine Azubis.

Das Projekt sei ein schönes Beispiel dafür, dass die Bewältigung der Aufgaben im Rahmen der Flüchtlingshilfe nur gemeinsam von allen Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu meistern ist. Durch das lobenswerte Engagement junger Auszubildenden können sich nun die Flüchtlingskinder in Sozialämtern der Städteregion Aachen über Kinderspielecken im Gesamtwert von 6000 Euro freuen.

Insgesamt hat das Unternehmen Lumileds Germany GmbH zehn solcher Spielecken für die Aufenthaltsräume zur Verfügung gestellt und wird zusätzlich jeder Stadt 200 Malbücher plus Stiftesets übergeben. „Die Flüchtlingskinder sind jetzt gut beschäftigt, wenn sich die Familien für längere Zeit in den Wartebereichen der Sozialämter aufhalten müssen“, freute sich Frank Brunner.

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