Alsdorf - Flagge zeigen: Wir wollen eine bunte Stadt!

Flagge zeigen: Wir wollen eine bunte Stadt!

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
Schon die Kleinsten machen mit
Schon die Kleinsten machen mit: Mit ihren Fähnchen zeigten auch die Kita-Kinder, dass ihnen das multikulturelle Miteinander in ihrer Stadt am Herzen liegt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Flagge zeigen für die Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit! Das haben vor allem die jüngsten Besucher des zweiten „Tags der Integration” auf dem Alsdorfer Denkmalplatz ganz wörtlich genommen.

Mit bunten Fähnchen aus aller Herren Länder in ihren Händen haben die Kinder auf der eigens aufgebauten Bühne unterstrichen, was ihnen am Leben in ihrer Stadt so gut gefällt: Dass es ein kunterbuntes Miteinander ist. Dass Stärken aus ganz vielen Kulturen zu einem Gewinn für alle werden können. Und dass es einfach viel Spaß macht, einander kennenzulernen.

Fünfstündiges Programm

Wie das aussieht, wurde während des gut fünfstündigen Programms deutlich, das der Integrationsrat der Stadt Alsdorf und der Integrationsbeauftragte Jürgen Kohlhöfer organisiert hatten. Viele Kulturvereine der Stadt präsentierten sich in den langen Gassen, die sich über den Platz zogen.

Für die Besucher - es waren viele Hundert während des Tages - war es vor allem eine gute Gelegenheit zu einem kulinarischen Streifzug. Von den wohl den meisten mittlerweile vertrauten türkischen Lahmacun-Pizzen und gefüllten Döner-Taschen war es nur ein kleiner Schritt hin zu Exotischerem. Etwa ein frittiertes Püree aus Yams-Wurzeln, das afrikanische Folkloregruppen an ihrem Stand frisch zubereiteten. Ein süßlicher Genuss zog sich über den Platz, der manchen entfernt an die vertraute Kartoffel erinnert haben dürfte.

Hatten bei der Erstauflage im vergangenen Jahr Regenschauer das Programm auf offener Bühne beeinträchtigt, lief diesmal mit Dach über dem Kopf und angesichts strahlender Sonne alles rund.

Eine bunte „Kinderkulturkarawane” mit Knirpsen aus vielen Alsdorfer Kindertagesstätten eröffnete das Programm mit fröhlichen Liedern, die auch anschließend des öfteren erklingen sollten. Mal präsentiert von westafrikanischen Trommlern, mal von marokkanischen Folklore-Musikern oder von Alsdorfer Fanfarenzügen und Karnevalisten. Viele Kontraste und viele Gemeinsamkeiten. So sollte es auch sein. Und so gefiel es nicht nur Mevlüt Zorlu, dem Vorsitzenden des Integrationsrates: „Wir alle gehören zu dieser Stadt. Und wir alle sehen, dass es gemeinsam einfach nur besser gehen kann!”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert