„Fitness-Parcours“ für alle Generationen

Von: nai
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Sie lassen sich vom Regen nicht unterkriegen: Der Seniorenbeirat stellt den „Mehrgenerationen-Fitnessparcours“ vor. Foto: Naima Wolfsperger

Herzogenrath. Von so ein paar Tropfen lassen sich die Mitglieder des Seniorenbeirates nicht beeindrucken. Schließlich sind sie top fit. Und damit das so bleibt, haben sie sich für die Erweiterung der Fitnessgeräte am Herzogenrather Weiher eingesetzt. „Mehrgenerationen-Fitness-Parcours“ heißt die Stelle jetzt, an der man sich zuvor höchstens als „da bei den Geräten“ verabredet hat.

Zwei neue Geräte sind dank dem Einsatz der Städteregion und des Seniorenbeirats installiert. „Die Geräte sind für alle Altersklassen da – und für alle fordernd“, sagt Helmut Königs vom Seniorenbeirat und verweist auf den Spielplatz, der nur wenige Meter von den neuerdings sieben Geräten entfernt ist: „Hier können also auch Eltern ohne Sorge trainieren.“ Die Kleinen können sich ebenfalls vergnügen.

Und nicht nur familienfreundlich ist der generationenübergreifende Freiluft-Parcours, er hat auch behindertengerechte Sportgeräte. Nicht zuletzt ist zusätzlich die Ortswahl wohlbedacht: durch die Nähe zum Parkplatz und dem Restaurant Seehaus ist auch die Sicherheit der sportlich Aktiven gewährleistet. Einer besonderer Tag für den Seniorenbeirat also. Obwohl es regnet.

In den kommende Wochen geht es jetzt vor allem darum „die Aufgaben zu verteilen“, sagt Vorsitzender Ludwig Clärding. Es habe ein Wechsel stattgefunden, unter den Mitgliedern, und die neuen müssten sich noch einleben. „Die Beiratsarbeit kostet auch Zeit. Es geht darum Fortbildungstermine wahrzunehmen und konkret Themen anzugehen.“ Was für 2017 konkret ansteht, das müsse man jetzt planen, sagt Clärding.

Die Arbeit der Senioren sei wichtig. Denn ganz selbstverständlich wolle man noch am alltäglichen Leben teilhaben, sagt Karls Heidlas. „Und fit genug dafür sind wir.“ Deshalb wollen sie auch nichts hören von erhöhten Führerscheinkontrollen und Sehtests oder sogar einem Autoverbot: „Einige fahren aus Kohlscheid an. Ohne Wagen geht da nichts.“

Sicherlich brauche also die Gesellschaft, wie auch die Senioren etwas Aufklärung. Neben seiner Arbeit beim Seniorenbeirat engagiert sich Heidlas deshalb als Sicherheitsbeauftragter für Senioren bei der Polizei. „Senioren sind oft zu gutgläubig. Das wird ausgenützt – Mit Enkeltricks, bei Einbrüchen und beim Taschendiebstahl.“ Viel zu tun also, für die engagierten Rentner.

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