Baesweiler - Finanzexperten vergeben Baesweiler Bestnoten

Finanzexperten vergeben Baesweiler Bestnoten

Von: lo
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Stolze Bilanz: Werner Tschapke (r.) überreicht Bürgermeister Willi Linkens den Prüfungsbericht der GPA.

Baesweiler. Viel zu lachen hat Werner Tschapke bei seiner Arbeit in den meisten Rathäusern derzeit nicht, doch in Baesweiler war der Mitarbeiter der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) NRW sichtlich gut gelaunt. Von November bis Dezember 2008 hatte die Anstalt die Verwaltung der Stadt Baesweiler auf Herz und Nieren geprüft - nun gibt es ein Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann.

„Baesweiler hat gerade im Finanzbereich die bestmöglichen Kennzahlen vorzuweisen. Das ist nicht nur sehr gut, das ist geradezu vorbildhaft”, so Prüfer Tschapke. Und auch die Personalstruktur sei hervorragend. Baesweilers Verwaltung handle effektiv mit einem relativ schlanken Personalkörper, Einsparungen durch Stellenkürzungen seien in keinem Fall nötig.

Im Schnitt alle vier Jahre durchleuchtet das GPA die Verwaltungsstrukturen der Kommunen in NRW. Eine Rangliste der Städte darf offiziell nicht veröffentlicht werden, doch laut Tschapke wäre Baesweiler insgesamt wohl „ganz vorne mit dabei”.

„Die Bürger schonen”

Das belegten Vergleichszahlen: Bei 198 Euro liegt die Pro-Kopf-Verschuldung in Baesweiler, die durchschnittliche Kommune in NRW ist fast mit dem zehnfachen Wert (1829 Euro) verschuldet.

Einsparpotential sieht die Gemeindeprüfungsanstalt nur in Bereichen, die Bürgermeister Willi Linkens nach eigener Aussage nicht anpacken möchte: Abgaben und Steuern seien teils unterdurchschnittlich niedrig, die Grundschulen in den kleinen Stadtteilen eigentlich nicht ausreichend ausgelastet, vermerkt die GPA. „Diese Einsparmöglichkeiten müssen wir aber wegen unserer guten Finanzlage nicht nutzen - und wollen dies auch ganz klar nicht”, versichert der Bürgermeister.

In dieser Hinsicht ist er sich mit Tschapke einig, der urteilt: „Baesweiler kann es sich leisten, die Bürger zu schonen.”
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