Herzogenrath - Film „Generation Kunduz“: Fünf junge Afghanen stehen im Fokus

Film „Generation Kunduz“: Fünf junge Afghanen stehen im Fokus

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Herzogenrath. Kaum ein anderes der geschundenen Länder dieser Erde ist neben Syrien so oft im Gespräch wie Afghanistan. Und dies wohl besonders, weil dort auch deutsche Truppen stationiert sind, weil Militärs und Staatsmänner immer noch glauben, man könne den Konflikt dort mit Waffen gewinnen.

Mitten hinein in diese fast auswegslos erscheinende Situation, hat der Regisseur Martin Gerner, der auch als Autor für die ARD und den Deutschlandfunk arbeitet, einen völlig anderen Blick auf die Situation mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Generation Kunduz“ gewagt.

Er erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghanen. Was es neben dem grandiosen Film noch zu sagen und zu fragen gibt, darüber möchte Regisseur Martin Gerner nach dem Anschauen des Streifens mit seinem Publikum am Mittwoch, 6. September, ab 19.30 Uhr im „Soziokulturelles Zentrum Klösterchen“ an der Dahlemer-straße 28 in Herzogenrath ins Gespräch kommen.

Für den Abend im Kulturhaus, der als Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, der „Save-me-Kampagne“, dem Katholikenrat Aachen-Land und dem Kulturzentrum wird kein Eintritt erhoben. Zur Deckung der Kosten sind allerdings Spenden willkommen, die auch in die Arbeit mit jungen afghanischen Flüchtlingen im Klösterchen gesteckt werden sollen.

Die Veranstalter: „Nach den mehr als zynischen Abschiebungen nach Afghanistan, die der Bundesinnenminister mit der Existenz befriedeter Regionen dort begründet und der Weigerung auch des Herzogenrather Stadtrates, sich für einen Abschiebestopp in dieses Land einzusetzen, dürfte der Film auch dazu beitragen, anders über die Menschen zu reden und zu urteilen, die dem gewalttätigen Inferno dort zu entrinnen versuchten, indem sie bei uns in Deutschland Schutz gesucht haben.“

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