Figurentheater mit viel Musik um einen kleinen Mann im Frack

Von: dag
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Reichlich Mimik und Pantomime: Junge Besucher des Kulturzentrums „Altes Rathaus“ reagieren begeistert auf die Aufführung des Theaterstücks „Plötzlich Pinguin“. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Würselen. Es fallen nur wenige Worte, dafür gibt es reichlich Mimik und Pantomime, die die jungen Besucher im Kulturzentrum „Altes Rathaus“ begeisterten, wo das Theater Fithe VoG mit dem Stück „Plötzlich Pinguin“ gastierte.

Das Figurentheater mit Schauspiel, Schattenspiel und Musik erzählt eine spannende, ungewöhnliche und schöne Freundschaftsgeschichte zwischen einem Pinguin (geführt von Puppenspieler Heinrich Heimlich) und einem kleinen Jungen (gespielt von Olga Blank).

Der kleine Junge lebt in einem Hafenstädtchen. Er führt ein ganz normales Leben bis es an einem wunderschönen Morgen plötzlich an seiner Tür klingelt. Er öffnet und erblickt einen Pinguin, den niemand zu vermissen scheint.

Zunächst wenig begeistert, da dieser kleine Mann im Frack ihm einige Streiche spielt, beschließt der Junge schließlich doch, den kleinen Gast persönlich in seine Heimat am Südpol zurückzubringen.

Aufmerksam verfolgen die Zuschauer wie die Beiden gemeinsam viele Abenteuer erleben und sich Gefahren stellen müssen. So durchqueren sie auf ihrer weiten Reise stark befahrene Orte, rudern über den stürmischen Ozean und, und, und.

Nach und nach werden der kleine Junge und der Pinguin zu richtigen Freunden, so dass, angekommen am Ziel, der Abschied dann doch schwerer ist als gedacht.

Das Theaterstück „Plötzlich Pinguin“ basiert auf dem englischen Bilderbuch „Lost And Found“ von Oliver Jeffers. Bilder von Straßen, Ozeanen und dem ewigen Eis über die die Hauptfiguren als Schattenfiguren von einem Ort zum anderen reisen, laufen immer wieder zwischendurch auf einer kleinen Leinwand.

Ansonsten wird das Zimmer des kleinen Jungen immer in die entsprechende Ort verwandelt. Der Frühstückstisch wird so zum Fundbüro, das Bett wird zum Boot.

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