Baesweiler - FFC kämpft um Erhalt der Mannschaft

FFC kämpft um Erhalt der Mannschaft

Von: mas
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Dem FFC einen neuen Schliff geben, dafür treten sie ein: Interimsvorsitzender Volker Binder, Jörg Strothkämper, Juan Romero, Cheftrainer Günter Keuter, Vize-Geschäftsführerin Ester Harre, Co-Trainer Andreas Kotthäuser und Detlef Wiesen (v.l.).

Baesweiler. Zur Jungfernfahrt – vor gut zwei Jahren – schien es so, als dampfe der neu gegründete Frauenfußball-Klub FFC Baesweiler mit Hochdruck in die unbekannte „See“. Zunächst lief es auch beim Neuling propper an, der eine gute Kreisliga-Saison spielte und zwischenzeitlich auch um den Aufstieg in die Bezirksliga mitmischte. In den vergangenen Monaten stockte es allerdings merklich.

Volker Binder, einer der Klub-Gründer und zurzeit kommissarischer Vorsitzender, räumt ein: „Wir waren zuletzt in einem recht unruhigen Fahrwasser.“ Sowohl in Sachen Funktionärsarbeit als auch auf sportlicher Ebene müssen einige Dinge neu geordnet und auch die Außendarstellung soll besser werden. Das räumt Binder unumwunden ein.

Um eine neue Richtung anzuzeigen und auch zu gehen trafen sich Volker Binder, Trainer Günter Keuter, Co-Trainer Andreas Kotthäuser und die Jugendcoaches Detlef Wiesen sowie Juan Romero und Jörg Strothkämper (alle A-Juniorinnen) und Vizegeschäftsführerin Esther Harre. Die Bestandsaufnahme vor Beginn der Rückrunde – der FFC steht mit 21 Punkten an siebter Position der Klasse – fällt für die Trainer eigentlich nicht schlecht aus. Mit 38 Spielerinnen einschließlich der A-Jugend hat man wieder das Niveau von Anfang 2012 erreicht. Einen Teil dieser A-Jugend bildete Jörg Strothkämper bei Fortuna Beggendorf aus und führte diese (das ist Teil der Kooperation) an die erste Mannschaft des FFC heran.

Jörg Strothkämper bemerkt dazu: „Wir sind mit der kompletten A-Jugend nach Baesweiler gewechselt.“ Die Zusammenarbeit läuft „sehr gut“, bestätigt Volker Binder und hofft, dass sich für den Rest der Saison diese Frischzellenkur erfolgreich auf die Erste auswirkt. Hier hakt Trainer Günter Keuter ein: „Unser Ziel ist es, dass wir uns spielerisch verbessern“, setzt er in diesem Zusammenhang auch auf die Jugend. Er will „drei, bis vier Mädel“ aus der A-Jugend direkt zu Stammspielerinnen machen. Natürlich hätte der Regionalliga erfahrene Coach nichts dagegen, wenn er auch noch „ein paar Routiniers“ gestellt bekommen würde. Aber das ist besonders schwierig, denn im Frauenfußball werden keinerlei Aufwandsentschädigungen gezahlt.

Ein Problem des FFC sind die beiden letzten Partien, zu denen der Klub keine Mannschaft stellte und die Punkte kampflos abgeben musste. „Das hat ausschließlich mit verletzungsbedingten Ausfällen zu tun“, unterstreicht Volker Binder und ist felsenfest überzeugt, am 9. März im Spiel gegen Adler Büsbach eine Mannschaft zu stellen. Würde dies nicht so sein, dürfte Baesweiler nach dem dritten Nichtantritt „weg“ sein. Doch daran denkt man überhaupt nicht. Keuters „Assi“ Andreas Kotthäuser sagt gar, „wir streben den dritten oder vierten Tabellenplatz an. Der ist realistisch.“

Jörg Strothkämper ist einer der Sachbearbeiter, was die Werbung für den Nachwuchs angeht. Er wird sich, wie schon früher, um die Ausrichtung von Fußballtagen für Mädchen auf Kreisebene einsetzen oder geht auch an Schulen, um dort Schnuppertrainingsstunden schmackhaft zu machen.

Neu aufstellen wird man sich auf Vorstandsebene. In dieser Hinsicht ist Esther Harre überzeugt, „wir werden zur Jahreshauptversammlung am 26. Februar ein neues und kompetentes Vorstandsteam finden“. Ein paar Positionen sind derzeit vakant. Ob Esther Harre selbst die neue Chefin sein wird? Diese anstehende Personalie beantwortet sie „nur“ mit einem Schmunzeln.

Im Vorstand könnte aber auch ein neues Gesicht wie Heinrich Rduch erscheinen. Er stellte sich zu dem konstituierenden Informationsgespräch jedenfalls schon mal vor. Um neue Strukturen aufzubauen, „brauchen wir auch neue Gesichter“, unterstreicht Volker Binder. Aber auch einen erfahrenen Mann wie ihn...

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