Feuerwehr erneut gefordert: Sturm knickt Bäume ab

Von: Annika Kasties und Stefan Schaum
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Nordkreis. Obwohl der Wind bereits in der Nacht zum Dienstag recht heftig blies, mussten die Helfer der Löschzüge im Nordkreis nicht zu größeren Schadenslagen ausrücken.

Insgesamt ruhig blieb es erneut in Baesweiler, wo Wehrführer Dieter Kettenhofen keine Schäden melden konnte. Auch Herzogenrath blieb von den Sturmböen weitestgehend verschont. Die örtliche Feuerwehr musste zu keinem Einsatz ausrücken.

In Würselen war es anders. Dort hatten die Helfer am frühen Dienstagmorgen um 3 Uhr beinahe zeitgleich zwei Einsatzstellen. Am Aachener Kreuz hatte sich durch den Wind ein großes Banner an einem Geschäftsgebäude gefährlich gelockert. Die Helfer entfernten es daraufhin.

Am Talblick hatte sich ein Pferdeunterstand komplett gelöst und war davon getragen worden. Tiere kamen dadurch nicht zu schaden, sagt Stadtbrandinspektor Ralf Jüsgens. Am Dienstagmorgen rückten die Helfer um 10 Uhr erneut aus. An einem Baum an der Grevenberger Straße mussten sie einen großen Ast entfernen, der durch den Sturm auf die Straße zu stürzen drohte.

Auch in Alsdorf rückte die Feuerwehr am Dienstag im Zuge des Sturms drei Mal aus. Auf der L 240 hatte sich gegen 7 Uhr morgens ein Baum quer über die Fahrbahn gelegt. Er musste von den Helfern mit einer Kettensäge zerteilt werden. Die L 240 blieb für die Dauer des 25-minütigen Einsatzes komplett gesperrt. Umgekippte Bäume lösten auch im Laufe des Vormittags Einsätze aus.

Um 11.30 Uhr schlug ein Baum auf dem Rathausplatz auf einen Pkw. Personen kamen dadurch zum Glück nicht zu schaden, wie Feuerwehrsprecher Christoph Simon auf Anfrage berichtet. Darüber hinaus versperrte ein Baum auf der Margarethe-Kreitz-Straße in Richtung Linnicher Straße den Gehweg und musste von den Helfern entfernt werden. Auch hier kam es nach Auskunft der Feuerwehr lediglich zu Sachschäden.

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