Baesweiler - Feuerwehr demonstriert ihre Schlagkraft

Feuerwehr demonstriert ihre Schlagkraft

Von: mas
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Menschenrettung, Brandbekämpfung und Entgiftung: Baesweilers Freiwillige Feuerwehr hatte zur Jahreshauptübung ordentlich viel Arbeit zu leisten. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Wer Samstagnachmittag – von Alsdorf kommend – Richtung Baesweiler fuhr, konnte schon von weitem sehen: Da muss etwas passiert sein. Denn Baesweilers komplette Feuerwehr kränzte den Obst- und Gemüsehof Koch am Schwarzen Weg ein. Die Wehr hatte 140 Leute und ihren Fahrzeugbestand aufgeboten. Bei näherer Betrachtung wurde dann aber mit Erleichterung erkannt, dass es sich „nur“ um eine Übung handelte.

Die war allerdings mit allen „Schikanen“ versehen. Stadtbrand-Inspektor Dieter Kettenhofen hatte für seine Kameraden eine sehr knifflige Aufgabe erstellt. Die große Scheune am Landwirtschaftsbetrieb stand lichterloh in Flammen, zudem kippten unmittelbar vor dem Hofladen Kanister um, die mit Spritzmitteln gefüllt und hochgradig giftig waren. Dirk Grein, stellvertretender Stadtbrand-Inspektor war als einer der ersten Wehrleute am „Unglücksort“ und machte sich ein Bild von der Lage.

Glück im Unglück: Hofbesitzer Gerd Koch ist selbst Feuerwehrmann in der Löschgruppe Oidtweiler und konnte somit zügig Detailinformationen geben. Denn in der Scheune befanden sich noch einige „Mitarbeiter“, deren Rollen die Jugendfeuerwehr übernommen hatten und die gerettet werden mussten. Großflächige Löschmaßnahmen unter Einsatz der Drehleiter nahm der „Abschnitt 1“ der Wehr, – die Löschzüge Baesweiler, Beggendorf und Oidtweiler – vor.

Schnell wurde Vize-Stadtbrandmeister Dirk Grein klar, „das ist alleine nicht alles zu schaffen“. Zumal der Gefahrenstoffeinsatz doch größer zu erwarten war, als ursprünglich angenommen. Grein forderte die Züge Loverich-Floverich, Puffendorf und Setterich einschließlich der Spezialgruppe Gefahrenstoffe an. Während der Brandangriff und die Menschenrettung sowie die Dekontamination auf vollen Touren lief, legten die Beggendorfer Kameraden eine zusätzliche Wasserversorgungsleitung an. Nach eineinhalb Stunden durften die vielen Zuschauer – unter ihnen auch Kreisbrandmeister Bernd Hollands – beruhigt feststellen, Baesweilers Wehr ist in jeder Hinsicht fit. Dafür gab es dann auch eine leckere Erbsensuppe im Gerätehaus an der Grabenstraße.

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