Alsdorf - Feuer zerstört Wohnungen in Alsdorf

Feuer zerstört Wohnungen in Alsdorf

Von: red
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Einen Tag später galt es, ein Feuer in einem alten Bergbaugebäude am Anna Park Center zu löschen. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Die Alsdorfer Wehr hatte am Wochenende viel zu tun: Am Freitag wurden zwei Wohnungen bei einem Brand in einem Haus an der Marienstraße zerstört. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Bei einem Brand am Freitag in Alsdorf Menschen kam die Rettung für einen Hund leider zu spät. Menschen wurden jedoch nicht verletzt. Die Feuerwehr wurde gegen 22.40 Uhr zu dem Wohnungsbrand in die Marienstraße gerufen.

Im ersten Obergeschoss eines Reihenhauses brannte es ausgedehnt, wie die Feuerwehr mitteilt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits auf mehrere Zimmer ausgebreitet. Infolge der starken Rauchentwicklung wurden sowohl sämtliche Räume der Wohnung im ersten Obergeschoss, als auch der weiteren Mietwohnung im zweiten Obergeschoss vollständig zerstört. Den Brand selbst brachten die Wehrleute zügig unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis etwa 2 Uhr an.

Auseinandersetzung am Rande

Da zu Beginn des Einsatzes nicht bekannt war, ob sich noch Personen in der brennenden Wohnung aufhielten, verschaffte sich die Feuerwehr gewaltsam Zugang zu der Wohnung. Die Mieterin war nicht zu Hause und traf im Laufe des Einsatzes an der Einsatzstelle ein. Für den in der Wohnung verbliebenen Hund kam jede Hilfe zu spät, er konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Aus einer weiteren Wohnung wurden mehrere „Hausratten“ gerettet.

Neben mehreren Streifenwagen der Polizei war die Feuerwehr Alsdorf mit über 50 Wehrleuten zur Einsatzstelle ausgerückt. Aufgrund einer Schulabschlussfeier in unmittelbarer Nähe fanden sich während des Einsatzes viele Schaulustige und Passanten ein. Zu Behinderungen an der Einsatzstelle kam es indes nicht, insbesondere die Jugendlichen beobachteten das Geschehen mit gebotener Zurückhaltung, lobt die Feuerwehr ausdrücklich.

Unabhängig von dem Einsatz kam es am Rande des Geschehens zu einer tätlichen Auseinandersetzung zweier Personen, die durch die Polizei beendet wurde.

Ärger am Gerätehaus Hoengen

Zu Störungen und Behinderungen kam es jedoch erneut und wiederholt am Gerätehaus Hoengen, wie Pressesprecher Christoph Simon auf Anfrage mitteilte. Nach Alarmierung rückten die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges III zum Gerätehaus aus, wo sie einen Pulk Heranwachsender und junger Erwachsener antrafen. Die Betroffenen „verzehrten“ diverse Getränke aus Glasflaschen, wobei einige Flaschen beschädigt auf dem Parkbereich der Einsatzkräfte vorgefunden wurden. Nicht genug, mussten die vorbeieilenden Einsatzkräfte unter anderem beleidigende und verhöhnende Kommentare der Halbstarken zur Kenntnis nehmen. Aufgrund des Verhaltens rückten die in den Feuerwehreinsatz involvierten Polizeibeamten nach Abschluss ihres Einsatzes zum Gerätehaus aus und wurden gegen die weiter angetroffenen Jugendlichen tätig.

Nach Mitteilung des Pressesprechers der Feuerwehr Alsdorf sind die unmittelbaren Reaktionsmöglichkeiten der Feuerwehr beschränkt. Häufig verlassen die Betroffenen noch vor Eintreffen der Polizei die Örtlichkeit; was bleibt sind Scherben auf den Parkflächen der Einsatzkräfte.

Nachdem der Vandalismus am Gerätehaus Hoengen nicht abnimmt, sondern im Gegenteil zunimmt, ist es an Rat und Verwaltung der Stadt Alsdorf, effektive Gegenmaßnahmen zu überdenken, um insbesondere den Schutz der Einsatzkräfte und der privaten Fahrzeuge zu gewährleisten, so der Pressesprecher der Feuerwehr.

Regelmäßig werden die Freiflächen vor dem Gerätehaus, die unter anderem als Stellplätze für die Fahrzeuge der Einsatzkräfte dienen, erheblich durch zerworfene Glasflaschen verschmutzt. Die Scherben stellen nicht nur eine Gefahr für die Privatfahrzeuge dar, sondern auch latente Gefahren für Körper und Gesundheit der Einsatzkräfte. Am Samstagnachmittag wurde die Alsdorfer Feuerwehr wegen eines Zimmerbrands zu einem Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße alarmiert. Vermutlich handelte es sich um Brandstiftung.

Die Polizei ermittelt

Aus einem leer stehenden Gebäude am Anna Park Center drang dichter Rauch. Die Erkundung des Gebäudes stellte sich als schwierig heraus, da im Inneren des Gebäudes offene Kellerschächte eine zusätzliche Gefahr darstellten.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit zehn Einsatzfahrzeugen vor Ort.

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