Festival „Tanzende Stadt“: Poesie an ungewöhnlichem Ort

Von: nt
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Das Tanzensemble „Le Huit“ aus Belgien eröffnete das Festival mit einer eindrucksvollen Darbietung. Foto: Nadine Tocay
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Die „Compagnia Retazos“ aus Kuba begeisterte die Zuschauer mit ihrer beeindruckenden Ausdrucksstärke. Foto: Nadine Tocay

Herzogenrath. Das Festival „Tanzende Stadt“ des Tanzensembles „Compagnie Irene K.“ aus Aachen hat am Samstag mit zeitgenössischem Tanz zum zweiten Mal viele Besucher in Herzogenrath begeistert. Auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz und im leerstehenden Bockreiterzentrum ließen viertelstündige Auftritte von Tanzgruppen die Besucher inmitten der Stadt für kurze Zeit den Alltag vergessen.

„Unser Ziel ist es, die Poesie an einen Ort zu bringen, an dem sonst Verkauf stattfindet und die Leute zu erreichen, die nicht ins Theater gehen würden, um sich so was anzusehen“, sagte die Koordinatorin des Festivals, Claudia Leffin.

Das Publikum amüsieren

Bei dem kostenlosen Event wurden die Zuschauer zwischen den zwei Aktionsstandorten hin- und hergeführt. Dabei war es der Compagnie besonders wichtig, dem leerstehenden Gebäude wieder Leben einzuhauchen, erläuterte Leffin. Die tänzerischen Darbietungen sollten das Publikum amüsieren, irritieren und berühren.

Neben der „Compagnie Irene K.“ nahmen noch vier weitere Tanzensembles in Herzogenrath teil. Das Duo „Le Huit“ aus Belgien eröffnete die Darbietung. Weiter ging es mit Ramona Di Serafino aus Italien, die ein eindrucksvolles Solo präsentierte. Die drei Tänzerinnen von der Gruppe „Soul City“ aus La Rèunion heizten den Besuchern mit exotischen Rhythmen ein.

Ein Ensemble war für das Festival sogar extra aus Kuba angereist: „Compagnia Retazos“ begeisterte die Besucher mit ihrer beeindruckenden Körpersprache. Auch das Städtische Gymnasium Herzogenrath war wie bereits beim letzten Mal in die Darbietung eingebunden. Die Bläserklasse der Jahrgangsstufe sechs präsentierte unter der Leitung von Dr. Martin Eibach ihr Können.

Weitere Stationen des insgesamt zum zwölften Mal stattfindenden Festivals sind Düren und Stolberg sowie Verviers, Eupen und Durbuy in Belgien. Das Programm variiert je nach Standort. Es werde der jeweiligen Stadt und Umgebung angepasst, erläuterte die Koordinatorin.

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