Herzogenrath - Fernbuslinie startet am 1. Mai mit Nachttouren nach London

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Fernbuslinie startet am 1. Mai mit Nachttouren nach London

Von: bea
Letzte Aktualisierung:
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Spezielle Hinweistafeln gibt es noch keine: Unmittelbar vor dem Bahnhof Herzogenrath soll es in Bälde losgehen. Foto: B. Oprée

Herzogenrath. Am Sonntag, 1. Mai, geht es los: Erstmals startet am Rendezvous-Punkt vor dem Eurodebahnhof in Herzogenrath ein Fernbus. Nicht, wie ursprünglich beantragt, nach Paris soll es gehen, sondern vorerst in achteinhalb Stunden nonstop per Nachtfahrt in die britische Hauptstadt, nach London.

Täglich um 23.55 Uhr abends geht es los. Morgens um 7.25 Uhr britischer Ortszeit kann man dann in der Victoria Coach Station an der Buckingham Palace Road im schicken Stadtteil Belgravia wieder aussteigen.

Die Stadtverwaltung hatte dem Bau- und Verkehrsausschuss in seiner Septembersitzung zunächst einen Fernbus-Standort an der Bicherouxstraße gegenüber der Firma Schmetz vorgeschlagen, und nach Rücksprache mit der Aseag von einer zusätzlichen Haltestelle im Bereich des Rendezvous-Punkts abgeraten. Weder gebe es hier „Reserven“ für eine weitere Haltestelle, noch können vorhandene Haltestellenbereiche mit einer zusätzlichen Haltemöglichkeit für Fernbusse ausgestattet werden, so die Argumentation.

Die Politik folgte dem jedoch nicht und beauftragte die Verwaltung mehrheitlich, an der Bahnhofstraße eine Fernbushaltestelle anzubieten und in der Stellungnahme an die Bezirksregierung Köln die damit verbundenen Auflagen mitzuteilen. Der Linienverlauf soll über Bicherouxstraße, Dammstraße und Schütz-von-Rode-Straße erfolgen.

Für Kunden, die am Maifeiertag schon mal durchstarten wollen, spuckt das Online-Buchungssystem von MeinFernbus respektive Flixbus – die beiden Anbieter sind seit Januar 2015 fusioniert und werden nach Firmenangaben in zwei Wochen nur noch unter Flixbus firmieren – Fahrgastangebote von 19 Euro pro Strecke aus. Die Preise variieren je nach Buchungsdatum und Nachfrage im gewählten Bus und können bis 55,50 Euro steigen. Gebucht werden kann auch in zahlreichen Reiseagenturen und über kostenlose Smartphone-Apps.

Reiselustige können sich auch spontan entscheiden und ihre Tickets direkt beim Busfahrer kaufen, dann wird allerdings der Maximalpreis fällig. Das Unternehmen wirbt zudem damit, dass jeder Fahrgast neben einem Handgepäckstück zwei Koffer mit auf die Reise nehmen kann. MeinFernbus/Flixbus arbeitet nach eigenen Aussagen mit 250 europäischen Busunternehmen zusammen, größtenteils seien dies mittelständische, familiengeführte Betriebe, die „jahrzehntelange Erfahrung im Busreiseverkehr“ aufwiesen. Diese stellen die Busse und die Fahrer.

www.flixbus.de

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