Ferienzeit wird im Carl-Alex-Park zur Fitnesszeit

Von: Stefan Schaum
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So geht´s bequemer. Auf seinen Inline-Skates kann sich Dietmar Hartmann auch mal von Klaus Peschke durch den Carl-Alexander-Park ziehen Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Man hat sogar schon erfahrene Bergsteiger im Carl-Alexander-Park gesichtet, die - schwer bepackt und in voller Montur - die Treppenanlage an der Bergehalde als Trainingsgelände für kommende Extremtouren genutzt haben. So schweißtreibend muss es der normale Parkbesucher nicht angehen.

Der Aufstieg lässt sich deutlich angenehmer gestalten. Dennoch kann Ferienzeit im CAP durchaus Fitnesszeit bedeuten. Dazu muss man gar nicht mal so hoch hinaus...

Lieber im Flachen

Dietmar Hartmann ist einer, der lieber im Flachen an seiner Kondition arbeitet. Er schätzt den rund sieben Hektar großen Park als Umgebung, wenn er mit seinen Inline-Skates unterwegs ist. „Viele weitläufige, ebene Flächen, das ist super.” Gut drei Kilometer legt er zurück, wenn er einmal den Haldenkörper umrundet.

Macht er noch einen Abstecher nach Beggendorf, sind es bereits fünf Kilometer. Und nicht selten dreht der 57-Jährige gleich mehrere Runden hintereinander. „Ich bin richtig süchtig danach geworden.” Beinahe täglich rollt er im Park herum. „Die meisten kennen mich längst und rufen: „Da kommt der ja schon wieder.”

Klingel am Daumen

Jüngst hat er sich eine Klingel zugelegt, die er mit Klettband am Daumen befestigen kann. Vorsichtshalber. Denn er hat festgestellt: „Der Park wird als Ziel für Skater, Radfahrer und Läufer immer beliebter.” Und wenn dort immer mehr Sportler unterwegs sind, muss der rollende Mann mit den wasserstoffblonden Haaren sich beizeiten bemerkbar machen, wenn er angeflitzt kommt.

Der ehemalige Baesweiler VHS-Leiter Klaus Peschke ist ebenfalls ein Fan des Parks. Im Sattel, in Laufschuhen oder mit Nordic-Walking-Stöcken - er durchquert ihn auf vielfältige Weise. „Das Gelände ist ideal, weil es so viele Möglichkeiten bietet.”

Entweder nutzt er den Park als Ausgangspunkt, um auch in die umliegenden Felder zu starten, oder er erklimmt den Haldenrundweg, der bis hinauf auf etwa 80 Meter führt. Zwar ist der 65-Jährige kein Alpinist, doch hat auch er einen großen Traum, dessen Realisierung er im CAP vorbereitet: einen Marathon möchte er eventuell einmal laufen. Früh übt sich im CAP.

Wer einen Fitness-Tag im Park verbringen möchte, findet dort auch viel Platz für ein Ruhepäuschen zwischendurch. Das lange Rasenband eignet sich bestens für ein gemütliches Picknick. Und wer keinen Proviantkorb dabei hat, kann sich im Bistro des Bergfoyers verwöhnen lassen, bevor es wieder sportlich wird.

Zwei Routen führen die Gipfelstürmer bis ganz nach oben

Wer hinauf auf das Bergplateau möchte, trainiert seine Fitness ganz automatisch. Entweder auf dem sanft ansteigenden Haldenrundweg, der nach etwa 20 Minuten zum Gipfel führt. Oder über die direkte Route: zunächst über den Schwebesteg und dann 270 Treppenstufen erklimmen.

Auch die Kleinsten können fleißig klettern: Viele Möglichkeiten bieten dazu die Geräte auf dem Spielplatz neben dem Bergfoyer.

Wer das Parkgelände in Laufschuhen erkunden möchte, ist dem Lauftreff willkommen. Der Verein hat seine Heimat im roten Bergfoyer im Park, das auch Ausgangspunkt für Haldenkletterer ist. Treffpunkt für gemeinsame Läufe ist dort montags, mittwochs und freitags um 19 Uhr sowie donnerstags um 8.30 Uhr und sonntags um 8 Uhr.

Pkw-Stellflächen gibt es ausreichend an dem Gelände, das über die K27 (Übacher Weg), den Herzogenrather Weg und die Carlstraße erreichbar ist.

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