Ferienspiele „Hüttenhausen“: „Bom dia“ heißt der morgendliche Gruß

Von: Isabelle Odarteifio
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Hier hämmern und sägen auch die Mädchen gern: Sogar ein großes Schiff findet sich auf dem „Hüttenhausen“-Gelände. So muss es sein, schließlich ist das Mottoland Portugal eine große Seefahrernation. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. „Bom dia!“, übersetzt: „Guten Morgen“. So begrüßen sich die Kinder derzeit morgens bei den Ferienspielen „Hüttenhausen“ auf dem Abenteuerspielplatz an der Alsdorfer Rosenstraße. Susanne Herzog, Leiterin der Ferienspiele des städtischen Jugendtreffs Altes Rathaus, reist schon seit 19 Jahren die ersten drei Wochen der Sommerferien mit Kindern ab sechs Jahren um die Welt.

Diesmal bauen rund 75 Kinder ihre Häuser unter dem Thema „Portugal“. Passend zu dem Land hämmern die Kids an einem großen Schiff, einem Leuchtturm, einem Markt und vielen kleinen Geschäften und Cafés.

Eine Bucht darf nicht fehlen

Aus allen Bauten zusammen soll nachher eine kleine Hafenstadt entstehen. Jedes Brett haben die Kinder selbst zurechtgesägt und festgenagelt. „Und bei einer Hafenstadt darf eine einsame Bucht nicht fehlen“, sagt Susanne Herzog. Die Kinder bauen deshalb nicht nur Häuser und malen die Kulisse für die „einsame Bucht“, sondern auch Tiere, wie beispielsweise ein Pferd oder auch Stiere für den Stierkampf, der Portugal repräsentieren soll, werden gebastelt. Die achtjährige Lisa und der 13 Jahre alte Niklas haben mit Freunden ihren Kiosk fertig gebaut, das einzige was noch fehlt sind die Handelsgegenstände, die sie am krönenden Abschlussfest verkaufen wollen. Dazu haben sie sich überlegt, einige Muscheln sowie Bernstein zu suchen und anschließend Dinge aus Wolle und Kork zu basteln.

Auch Hannah, 13 Jahre alt, baute an dem Kiosk von Niklas und Lisa mit. Sie geht schon seit sechs Jahren zu den Ferienspielen in „Hüttenhausen“ und möchte auch gerne in den nächsten Sommerferien ihre Freizeit dort verbringen. „Die Kinder haben Spaß daran, ihre eigenen Lädchen zu bauen und Sachen verkaufen zu können“, sagt Susanne Herzog, „aber es kommt vor allem darauf an, den Kinder das Land näher zu bringen.“ Deswegen bauen die Kinder auch ein kleines Informationszentrum, in dem man sich Stadtpläne angucken und sich über Portugal informieren kann. Nächstes Jahr erfahren die kleinen Bauarbeiter dann interessante Dinge über ein anderes Land.

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