Ferienspaß auf dem Abenteuerspielplatz

Von: tv
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Unsere Burg nimmt keiner ein: Mit der Abwehr möglicher Feinde waren die Kinder bei den Ferienspielen auf dem Herzogenrather Abenteuerspielplatz eine Woche lang beschäftigt. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Das Dorf Rode ist bedroht! Behausungen der Leute werden gebrandschatzt, die Schergen der Limburger Herzöge kennen keine Gnade. Graf Sassenberg weilt nicht in seinem Zuhause. Er reitet gegen die Herzöge, seine Tochter Isabelle und einige Wachen aber sind in Gefahr.

Das ist die Geschichte, die hinter den Sommerferienspielen auf dem Abenteuerspielplatz in Herzogenrath-Mitte steckt. Und um diese kreisen die Aufgaben, denen sich die Kinder stellen müssen.

Zu Beginn der Spiele hatten die Betreuer rund um Leiter Martin Keilhauer ein Theaterstück arrangiert, um die kleinen Recken in die Geschichte einzuführen. Die Aufgabe ist klar: Das Dorf muss hergerichtet werden. Säge, Hammer, Nägel und ein Haufen Holz liegen bereit, und gepaart mit jugendlichem Tatendrang finden sich in Null-Komma-Nichts zwei schlagfertige Bautrupps zusammen.

Auf den Hütten prangen die Fahnen der Gruppen aber nur kurz. Denn wieder haben die Limburger zugeschlagen und die Fahnen entwendet! Was folgen muss, ist klar: Rückeroberung. Die findet in Form einer Schnitzeljagd statt. 15 Kinder von acht bis zwölf Jahren legen sich dabei ins Zeug. „Es ist klasse, so ein gutes Feedback von den Kleinen zu bekommen. Mal sehen, ob wir im nächsten Jahr noch mehr Kindern die Möglichkeit bieten können, an den Ferienspielen teilzunehmen”, sagt Keilhauer.

Doch dafür, dass es die ersten Ferienspiele auf dem Abenteuerspielplatz sind, läuft es richtig gut. „Das Bauen ist super. Nächstes Jahr würde ich auf jeden Fall wiederkommen”, sagt der achtjährige Florian. Damit liefert er Martin Keilhauer eine Steilvorlage. Seit einem Jahr betreut er den Abenteuerspielplatz. Ihn würde es freuen, wenn auch dort die Ferienspiele zu einer wiederkehrenden Institution würden.

Die Dauer des Camps ist bewusst gewählt. Eine Woche lang, je drei Stunden am Tag. „Das ist zwar nicht der zeitliche Umfang, den einige andere Ferienspiele haben, doch man muss bedenken, dass viele der Jungs und Mädels bereits eine solche Veranstaltung hinter sich haben”, sagt Keilhauer.

Um die gegnerischen Widersacher besser bändigen zu können, ist übrigens die Holzburg auf dem Gelände noch um einen Turm erweitert worden. Das ist das Prinzip des Abenteuerspielplatzes. Geräte, um die Kinder zu beschäftigen, wurden dort nicht aufgestellt. „Die Kinder sollen ihrer Kreativität unter Anleitung möglichst freien Lauf lassen können.”
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