Ferienkinder erkunden orientalische Welten

Von: mabie
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Teamwork: Gemeinsam mit dem hier noch nicht ganz fertiggestellten Kamel „Julian“ ließen sich diese Teilnehmer der orientalischen Ferienspiele im Streiffelder Hof gerne ablichten. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Was alles so in „Allahs Auflauf“ kommt, lernten die Kinder nun bei ihrer ganz persönlichen Reise in den Orient im Streiffelder Hof kennen. Dort war in einer Kooperation mit den Naturfreunden Merkstein und dem Städtischen Jugendtreff das Leben und Spielen in einer Umgebung wie in 1001 Nacht angesagt.

Die faszinierende Reise in die geheimnisvolle Welt des Orients begann natürlich auch damit, dass die rund 80 Kinder in ihren jeweiligen Gruppen zunächst einmal den Streiffelder Hof in einen orientalischen Basar verwandelten. Hier wurde ausgezeichnet gekocht, dort wurde gemalt und gebastelt und da wurden Kostüme anprobiert und gelacht. „Bei anderen Aufgaben ging es auch darum, Nachristen zu dechiffrieren, Rätsel und Codes zu entschlüsseln und so auch ein wenig Arabisch zu lernen“, erzählte Betreuer Julian Ernst beim Besuch unserer Zeitung.

Echte Erlebnispädagogik ging natürlich auch über den Magen, so wurde nicht nur der eingangs erwähnte Auflauf nach Spezialart gegessen, die Kochgruppe sorgte die ganze Woche lang für echte Gaumengenüsse. „Zudem haben wir zusammen mit den Kindern versucht, auf eine spielerische Art und Weise die Geografie des Orients nachzuvollziehen“, erklärt Julian Ernst weiter. Dazu wurde auch die nähere Umgebung erkundet, wie zum Beispiel die Moschee in Merkstein oder auch der Grube-Adolf-Park.

Im großen Saal des Streiffelder Hofes war dann schließlich der orientalische Marktplatz zu Hause. Da durfte die Skyline von Istanbul ebenso wenig fehlen wie ein paar lebensgroße Kamele, die von den Kindern in Handarbeit aus Pappmaché und mit kunstvoller Bemalung entstanden. Passend dazu verwandelten sich die Mitglieder der Kostümgruppe in Sultane und Prinzessinnen, denen natürlich eine nicht zu unterschätzende Rolle bei den berühmten „Geschichten aus 1001 Nacht“ der Theatergruppe zukam.

Warum aber ein Kamel ausgerechnet den Namen „Julian“ verpasst bekam, ließ sich auch nach mehrfachem Nachhaken in der Dekorationsgruppe nicht herausfinden. Allerdings steigerten solch kleine Neckereien noch den Zusammenhalt und nicht zuletzt den Spaß in der fröhlichen Truppe, die gerne für eine Woche zu Gast im Orient war.

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