Ferienakademie: Grundschüler träumen vom Fliegen

Von: akl
Letzte Aktualisierung:
12570341.jpg
Stolz präsentierten die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Ferienakademie ihre selbst gebastelten Flugfiguren. Foto: Alice Klieser

Alsdorf. Zwei Wochen lang vom Fliegen träumen – das konnten 30 Grundschulkinder aus der 1. bis zur 4. Klasse aus Alsdorf bei der 5. Alsdorfer Ferienakademie. In Kooperation mit dem Bildungsbüro der Städteregion Aachen veranstaltete der Alsdorfer Förderkreis für Kinder und Familien in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule „Aber Hallo“ die Ferienspiele unter dem Thema „Luft und Raumfahrt – der Traum vom Fliegen“.

Ziel der jährlich stattfinden Ferienspiele ist, den Kindern auf spielerische Art und Weise die Naturwissenschaften näherzubringen. Und so ging es für die Kinder bei vielen Ausflügen unter anderem zum Modellflughafen des Modellflugclubs Condor, wo es eine Flugshow und viel zum Ausprobieren gab und ins Continuum, wo in Workshops auf spielerische Art neugierig gemacht wurde auf das Thema fliegen.

Nachdem ein theoretischer Hintergrund geschaffen war, konnten die Kinder anfangen, kreativ zu werden. Zum Thema „Ich flieg‘ selbst“ sollten die Mädchen und Jungen zunächst Skizzen davon anfertigen, wie sie sich selbst fliegend vorstellen. Sie malten bunte Bilder von fliegenden Kindern und bauten selber Figuren nach den Skizzen.

Aus Pappe, Ton und Filz entstanden Wesen mit Flügeln, Jetpacks, Hoverboards oder Ballons über ihren Köpfen. „Das Basteln hat uns besonders gut gefallen“, berichteten die Kinder und präsentierten am vorletzten Tag der Ferienakademie stolz ihre Werke. Die Kinder haben sich viele Gedanken gemacht. Eine Figur trägt ein Jetpack mit zwei Düsen und eine Rakete auf dem Rücken und hat eine Polsterung mit Kissen am Bauch, damit es eine weiche Landung gibt, falls es zu einem Absturz kommen sollte.

Es gibt eine fliegende Hängematte, die allerdings nicht steuerbar ist. Eine Gestalt hat unsichtbare Augen bekommen, so dass man nicht weiß, ob sie ihre Gesprächspartner überhaupt wirklich anschaut. Eine andere hat einen Rettungsballon eingebaut, der vom verbrannten Treibstoff aktiviert wird. Die Figuren sind geeignet, ins Weltall zu fliegen oder nach Holland, einige fliegen aber auch nur um den Sofatisch.

Jede Puppe ist einzigartig und bunt. Es wird auf jeden Fall deutlich, dass die Kinder großen Spaß am Basteln hatten. Die Teilnehmer waren die ganze Zeit gefordert und konnten viel selbstständig arbeiten, erzählt Claus-Jürgen Klüglich von der Jugendkunstschule „Aber Hallo“. „Das hat außerordentlich gut funktioniert.“ Klüglich betont auch die „emotionale Annäherung ans Fliegen“, die bei den Projekten entstanden ist.

Den Erfolg der Ferienspiele zeigten auch die Abschlussrunden, die täglich stattfanden, und bei denen die Kinder jeden Tag bewerten konnten. Dabei gab es überwiegend positive Resonanzen, erzählen die Betreuer der Ferienakademie.

Lediglich das Laufen in der Hitze, um die Ausflugsziele zu erreichen, hat den Kindern nicht besonders gut gefallen. Die Evaluation mit den Kindern am Ende des Tages diente auch dazu, den Eltern sowie der Städteregion Aachen eine Rückmeldung zu geben und das Programm bei Bedarf für das folgende Jahr zu verbessern.

Um das Thema der Ferienakademie mit in den Schulunterricht zu nehmen, werden die Arbeiten und Themen, die die Kinder bearbeitet haben, nach den Ferien den Mitschülern vorgestellt. Die Ferienakademie ist auch für das nächste Jahr geplant. Dann aber unter einem anderen Motto.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert