Feiner Auftakt der Burgkonzert-Reihe

Von: Sigi Malinowski
Letzte Aktualisierung:
7053030.jpg
An den Tasten und an den Trommelfellen: Die jungen Musiker hatten beim Auftritt in der Burg den Bogen raus. Foto: Sigi Malinowski
7053027.jpg
An den Tasten und an den Trommelfellen: Die jungen Musiker hatten beim Auftritt in der Burg den Bogen raus. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Lea Gorisek klettert entschlossen auf die Bühne. Mit einem Gesichtsausdruck, der in etwa sagt: „Okay, ich mach das jetzt!“ Das Mädchen im Grundschulalter hat den wohl schwierigsten Job. Sie ist die erste Schülerin, die an diesem Abend vorspielt. Vor 30, 40 Eltern, Großeltern, Geschwistern oder Freunden.

Vor allem tritt sie auch vor den Lehrern, die ausgebildet haben, auf. Dreizehn Musikschüler durften zum Auftakt der Burgkonzerte in der Alten Scheune vorspielen. Nur eine musste erkrankt passen. Eine kurze Ansprache hielt Coen Aarts, der musikalischen Leiter der Schule. „Wir wollen zeigen, was wir drauf haben!“

Das ist jede Menge, wie sich in der guten Stunde danach erwies.Klein-Lea tastete hoch oben den Pop-Song „Big World“ auf dem Keyboard und hing noch ein Traditional mit dem „Can Can“ an. Unten applaudierte das Auditorium – der Einstieg war schon mal sehr geschmeidig.

Im Takt mitwippen

Dann nahm sich Roman Schlösser die Stöcke und setzte sich hinters Schlagzeug. Nun wurde es rockig. Viele Füße gingen im Takt unter den Stühlen mit, der kleine Bursche nahm das Publikum mit. Ihm folgten Hannah Clooth und Emma Mause, wie auch Fabian Derichs. Allen dreien bescheinigte das Publikum: Gut gemacht! Als Ersatz für eine erkrankte Teilnehmerin sprang Frederick Loogen noch spontan mit „Caribbean Pirates“ ein. Coen Aarts bemerkte, er habe mit Sicherheit alle Tasten des Klaviers benutzt. Emma Mause und Fabian Derichs holten sich danach ihren verdienten Beifall ab.

Das Programm zum ersten Burgkonzert war sehr abwechslungsreich. Auch eine breit gefächerten Auswahl an Klavierstücken gehörte dazu. Hier brillierte unter anderen Sophie Stankewitz mit dem Menuett in G-Dur von Bach. Nathalie Wnorowski beeindruckte mit einem bezaubernden Stück von Yann Thierssen und auch Sarah Kater (Miep Scheepers) belegte ihren guten Ausbildungsstand mit „River Flows In You“.

Christine Loogen ließ John Lennon mit Imagine aufleben, Alexander Pesler trug Casey Jones vor und Fabian Derichs spielte sogar zuerst die Drums, um dann ans Klavier zu wechseln. Frederick Loogen hielt mit der Schlußmelodie „Can‘t Help Falling In Love“ das Niveau oben und beschloss das Burgkonzert.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert