Feierlaune der Alsdorfer wird vom Wetter getrübt

Von: Holger Bubel
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Festlich: Die Alsdorfer Schützen kamen aus ihren Ortsteilen zum Defiliermarsch. Könige, Prinzen und Gefolge salutierten. Foto: Holger Bubel
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Entchen angeln geht bei jedem Wetter: „Abbba“ lud ein zu vielen Mitmachaktionen. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Es macht durchaus Sinn, einen Weihnachtsmarkt im Dezember aufzubauen. Feste sind nun mal jahreszeitenabhängig. So macht es auch Sinn, Grillfeste, Sommerfeste oder eben Frühlingsfeste in den vermeintlich angenehm warmen Monaten zu veranstalten. So war es auch zum Alsdorfer Frühlingsfest geplant.

Doch wenn von der Logistik bis zum Angebot auch alles stimmt: Spielt das Wetter nicht mit, dann können Aktionsgemeinschaft und Stadtmarketing-Verein, die das Fest organisieren und veranstalten nicht viel machen. Fielen die Feiern am Samstag nahezu gänzlich ins Wasser, zeigte sich am Sonntag zumindest ab und zu die Sonne – auch wenn so mancher Marktbeschicker seine Stände da schon abgebaut oder gar nicht erst aufgestellt hatte.

Dennoch gab es manch unerschrockenen Alsdorfer, der Sturm und Regen die Stirn bot und es sich trotz Muttertag oder Kommunion nicht hatte nehmen lassen, dem Fest in der Innenstadt einen Besuch abzustatten. Wer zeitig im Zentrum war, konnte am Sonntag einen prächtigen Schützenzug unter den Klängen Musik treibender Vereine passieren lassen.

Ganz nach dem Motto: „Wenn ihr schon nicht zu uns kommt, kommen wir zu euch“ (nahezu alle Schützenvereine klagen über mangelnden Zuspruch in ihren Ortsteilen), hatten sich die Schützen auf in die Innenstadt gemacht, um an ihren Königen und Prinzen vorbei zu defilieren. Das ging gut, doch die Hoffnung, salutierend das Aufstellen des Stände-Maibaums auf dem Denkmalplatz zu begleiten, wurde „vom Winde verweht“ . Der Baum blieb zur Sicherheit unten: „Zu gefährlich bei dem Sturm“, befand Toni Klein, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft.

Trocken und windgeschützt verliefen die Veranstaltungen in der Luisenpassage. Dort feierte der verein Abbba (Alsdorfer Bildungs-, Beratungs- und Begleitungsangebote) sein einjähriges Bestehen im Rahmen des Frühlingsfestes mit viel Musik und Mitmachangeboten.

Auch echte Kirmesfreunde ließen sich nicht abhalten, die Fahrgeschäfte zu erstürmen. Schnell geht schließlich immer, und sein Glück an den Losbuden oder Schießständen kann man wetterunabhängig probieren.

Wenn auch der starke Wind die Besucher, Marktbeschicker und Verantwortlichen nervte – etwas Gutes hatte er: Den Duft der vielen Köstlichkeiten, von Grillwurst bis gebrannte Mandeln, trug er „in Windeseile“ in die Nasen derer, die sich vom Wetter nicht verprellen ließen...

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