Familienzentrum in Merkstein hat jetzt ein neues Gesicht

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Sie sind die größten Nutznie
Sie sind die größten Nutznießer der Investitionen: die Kleinsten in Merkstein, die die neuen Spielmöglichkeiten denn auch sofort gründlich und offensichtlich zufrieden ausprobieren. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Herzogenrath. Die hellgrüne Farbe strahlt an den Wänden. Dass sie neu ist, verrät der Geruch. Das Familienzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Merkstein wurde um 220 Quadratmeter erweitert. Trotz allgemeiner leerer Kassen sind Gelder in Höhe von rund 370.000 Euro aufgebracht worden.

„Das Land hat uns gefördert, aber auch der Kirchenkreis Aachen. Ohne die großzügigen Spenden der Mitglieder hätten wir das ganze Geld gar nicht aufbringen können”, sagte Tanja Kasper, stellvertretende Leiterin der Einrichtung.

Fast zwei Jahre haben die Neu- und Umbau-Arbeiten gedauert. Jetzt sichern elf neue Räume vor allem die Betreuung der Unter-Dreijährigen. Nun gibt es an der Magerauer Straße zwei Gruppen für die ganz Kleinen. „Diese Betreuung wird immer wichtiger, damit junge Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten können”, erklärte Leiter Karin Grundl. Anmeldungen für die Kinder ab vier Monaten gebe es genügend, die Wartezeiten würden allerdings immer länger.

Betreuung und Beratung

Grundl weiß, dass ihr Familienzentrum eine gute Anlaufstelle in Merkstein ist. Seitdem Nordrhein-Westfalen zum kinder- und familienfreundlichsten Land in Deutschenland werden soll, werden immer mehr Kitas zu Familienzentren weiterentwickelt. Ziel dabei ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe der Kindertages-Einrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien.

Im Familienzentrum der evangelischen Kirchengemeinde betreuen 13 Erzieherinnen in fünf Gruppen 93 Kinder. „Bevor die neuen Räume fertig waren, sind wir zeitweise mit den Kindern in einem Container untergekommen”, erinnerte sich Tanja Kasper. Jetzt ist auch das Außengelände fertig: Rollrasen wurde ausgelegt, die Ecken, die nicht bespielbar waren, sind nun auch für die Kinder zugänglich, eine neuer Sandkasten wurde angelegt, und die Bepflanzung ist neu.

Bürgermeister Christoph von den Driesch lobte das neue architektonische Ganze, in das sich Neu mit Alt zusammenfüge und freute sich über die hohe Investition, die evangelische Kirche gestemmt habe: „Die evangelische Kirche steht geschlossen hinter dem Auftrag, Kinder gut zu betreuen.”

Zufrieden wurde die Eröffnung der neuen Räume und des Gartens gefeiert, weshalb alle Besucher, Kinder, Eltern und Großeltern mit dem neuen Anstrich um die Wette strahlten.
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