Baesweiler - Familienspielefest: Im Bann von Würfeln und Figürchen

Familienspielefest: Im Bann von Würfeln und Figürchen

Von: ssc
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Spielen ist Familiensache: Um in Setterich am Spieltisch Platz nehmen zu können, nimmt Familie Pelka gern die Anreise von Bonn in Kauf. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Wenn der Spielspaß stimmt, sind 100 Kilometer Anreise für Axel Pelka kein Thema. Dass die Stadt Baesweiler auch Bonner Familien etwas zu bieten hat, hat sich jüngst bei der 22. Auflage des Baesweiler Familienspielefestes gezeigt.

„Im vergangenen Jahr waren wir auch schon hier“, sagte Axel Pelka, der mit seinem neunjährigen Sohn Alwin und dessen Freund Bengt erneut vom Rhein angereist war. Die große Spielemesse in Essen besuchen die Pelkas ebenfalls gern, „aber dort hat man längst nicht so viel Zeit, um die Spiele richtig zu testen“. In der Aula der Settericher Realschule ist das anders – und zwei Tage lang war dort die Auswahl riesig. Mehr als 200 Brettspiele – darunter mancher Klassiker aber vor allem viele brandneue Titel – hielt das Team von „Spielkonzept 4U“ bereit.

Auf Wunsch gab es von den Spielbetreuern Erklärungen zu den einzelnen Titeln, zu Spielregeln und Strategien, doch zumeist legten die Familien gleich los. So konnte man möglichst viele Spiele ausprobieren. „Wir haben für Weihnachten jetzt schon ein paar neue Geschenktipps zusammen“, sagte Axel Pelka nach gut dreistündiger Testphase.

Rund 300 Brettspiele hat die Familie bereits daheim, aber was ist schon genug? „Spielen macht einfach Spaß, da findet man immer etwas Neues!“ Oder man entwirft die Spiele einfach selbst – auch dazu gab es beim Familienspielefest Gelegenheit. Aus viel Bastelmaterial ließen sich an einem Stand eigene Spielbretter, Figuren und manches mehr herstellen. Geschicklichkeitsspiele und ein Besuch von „Benjamin Blümchen“ gehörten ebenfalls zum üppigen Angebot, das der Baesweiler Jugendbeauftragte Daniel Havertz und das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen vorbereitet hatten.

Der Grundschulcup für Teams aus Dritt- und Viertklässlern fand diesmal allerdings nicht statt. Für das Üben der Spiele fehle die Zeit, hatten die Schulen bereits im Vorfeld signalisiert. Stattdessen sollte nun erstmals ein „Baesweiler Brettspiel Cup“ gemischten Kinderteams offenstehen – doch für den gab es nicht genug Anmeldungen.

Erlös für die Tafel

Angesichts von 500 Besuchern an beiden Tagen war das nur ein winziger Wermutstropfen. Auch die Tatsache, dass es zum wiederholten Mal bei dem Versuch blieb, einen Rekord im Schnellpuzzlen aufzustellen, wurde eher zur Randnotiz. Immerhin legten sich 53 Teilnehmer ins Zeug und legten in 43 Minuten 60 Puzzles zusammen. Vielleicht geht es im kommenden Jahr flotter, denn ganz sicher wird der Rekord erneut angepeilt. Geld für den guten Zweck kam auch zusammen: Bei einem Flohmarkt trennte sich das Team von „Spielkonzept 4U“ von alten Spielen. 350 Euro waren der Erlös. Eine Summe, über die sich nun die Baesweiler Tafel freuen darf.

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