Fahnenschwenker: Fünf Gründunsgmitglieder verabschieden sich

Von: ehg
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Der Nachwuchs ist schon an Bord: Die Fahnenschwenker blicken zuversichtlich nach vorn. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Fünf aktive Gründer der Fahnenschwenkergruppe Blau-Weiß haben ein letztes Mal ihre bunten Tücher auf der Weidener Kirmes, im Dienste des Jungenspiels Vorweiden Nassau, geschwenkt. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens nahmen sie Abschied.

Drei von ihnen, Vorsitzender Dieter Künkeler, Kassierer Edy Simons und Matthias Hermanns traten zwar von der großen „Bühne“ ab, werden aber aus der zweiten Reihe den Aktiven mit Rat und Tat weiterhin zur Seite stehen. „So bleiben wir dem Brauchtum erhalten“, versicherte Simons.

Endgültig in den „Ruhestand“ traten Dirk Schaaps und Bernd Sladky. Sie wurden nach ihrem letzten Auftritt unter großem Beifall zu Ehrenmitgliedern der Gemeinschaft ernannt. Verblieben ist noch ein Dutzend Fahnenschwenker, die die blau-weißen Farben künftig auch außerhalb der Stadtmauern bei ihren vielen Auftritten würdig vertreten wollen. „Mehr noch als bisher soll der Nachwuchs in die Gemeinschaft integriert werden“, blickt Simons zuversichtlich in die Zukunft.

Bürgermeister Arno Nelles und AWJ-Vorsitzender Hans Maaßen überreichten ihre Ehrengaben und gratulierten zum Jubiläum. Bewusst hatte die FSG Blau-Weiß kein rauschendes Fest aufgezogen, sondern beging ihr Jubiläum im Rahmen der Kirmesveranstaltungen des Jungenspiels Vorweiden Nassau. Da die Jugend die Zukunft auch für die Fahnenschwenker sein soll, machten sie den drei ortsansässigen Kindergärten einen Scheck von je 400 Euro zum Geschenk. Dankend entgegen nahmen diese Zuwendungen die Vorsitzenden der Fördervereine, Marc Redlich (Familienzentrum Klatschmohn), Jutta Baker (Pfeffermühle St. Lucia) und Jakob Mühlens (Städtische Kita Lessing-straße). Nach dem letzten Auftritt war ein donnernder Applaus der schönste Lohn für die Freude, die die Ausgeschiedenen durch ihre Fahnenschwenker-Künste vier Jahrzehnte lang bereitet hatten. Dieter Künkler und seine Mannen dürfen stolz darauf sein.

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