Nordkreis - Expressionistische Arbeiten auf Burg Rode

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Expressionistische Arbeiten auf Burg Rode

Von: Nina Krüsmann
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Die 32. Malabon-Ausstellung auf Burg Rode zeigt unter anderem eine eigens für die Ausstellung angefertigte Serie von Künstler Gerd Jansen. Der Kunst-Seiteneinsteiger malt seit den 80er Jahren. Foto: Nina Krüssmann

Nordkreis. Herzogenrath. Mit farbenprächtigen, vielfältigen Werken lockt seit dem vergangenen Wochenende die 32. Malabon-Ausstellung Kunstfreunde auf die Burg Rode. Die Projektgruppe Malabon zeigt in Zusammenarbeit mit der Galerie Ricardo de Bernardi Arbeiten von Gerd Jansen, darunter eine eigens für die Schau angefertigte Werkserie.

Die Organisatoren Marianne und Herbert Schmerz lernten Gerd Jansen anlässlich der Malabon-Ausstellung im vergangenen Jahr kennen. Zusammen mit Mo und Ricardo de Bernardi besuchten sie ihn und seine Frau Anne anschließend in seinem Eifeler Atelier, um ihnen von ihren Projekten zu erzählen. „Wir hatten alle noch die fürchterlichen Bilder der Erdbeben- und Haiyan-Katastrophe auf Bohol und Leyte vor Augen. Jansen setzte sich dann mit der Insel Bohol, mit ihren Landschaften und Farben auseinander“, erzählt Schmerz, der Vorsitzende der Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V.

Die entstandenen Malabon-Aquarelle in der für Jansen typischen expressionistischen Malweise zeigen die berühmten „Chocolate Hills“ auf Bohol. „Jansen hatte die Landschaft so gepackt, dass aus diesem einen weitere 17 Aquarelle entstanden sind“, freut sich Schmerz. Die Serie trägt nach einer philippinischen Legende den Titel „Arogos Tränen“.

Aber auch heimische Landschaften, traumhaft anmutende Sonnenuntergänge, abstrakte Farbverläufe, Stillleben, Vogelbilder und Porträts zeit Jansen in seiner Werkschau. Auch Reinhard Granz, Kuratoriumsmitglied des Vereins Burg Rode und ehemaliger Schulleiter des Städtischen Gymnasiums, begrüßte die Besucher der Vernissage.

Gerd Jansen wurde die Kunst nicht in die Wiege gelegt: 1942 in Köln geboren, war er von Beruf Werkzeugmacher, Maschinenbautechniker, Konstrukteur und beendete mit 60 Jahren seine berufliche Laufbahn als Vertriebsmanager einer großen Rationalisierungs- und Automatisierungsfirma. Er ist also ein Kunst-Seiteneinsteiger, malt erst seit den 80er Jahren. Neben Landschaften, Blumenbildern und Stillleben entstehen immer wieder neue Holzschnitte, Skulpturen, Akte und Miniatur-Aquarelle.

„Sein Drang, sich auszudrücken, führt Gerd Jansen zu immer neuen Themen und Formen. Seine Werke werden abstrakter, einfacher, konkreter. Erfahrung und Können dienen dem Ziel, Emotion und Expression auf den Punkt zu bringen“, erklärt Schmerz.

Die Ausstellung soll für die Hilfsaktivitäten der Projektgruppe werben, die Malabon, einem Stadtteil im Nord-Westen der philippinischen Hauptstadt Manila, zugute kommen. Die Verkaufserlöse helfen die elende Situation de Menschen vor Ort zu verbessern

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