Evangelische Gemeinde Hoengen-Broichweiden plant Neubau

Von: mas
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Alsdorf/Würselen. Das neue Haus wird definitiv gebaut. Aber: „Viele Dinge sind noch nicht klar“, richtete sich Pfarrerin und Presbyteriumsvorsitzende Petra Hartmann in der jüngsten Gemeindeversammlung an die Mitglieder. Die evangelische Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden hält, wie schon im vergangenen Jahr beschlossen und vorgestellt, weiter am Bau eines neuen Gemeindehauses neben dem Kirchengebäude an der Eschweilerstraße in Mariadorf fest.

Aber wesentliche Neuerungen zum Sachstand des Bauvorhabens konnte Petra Hartmann den Gemeindemitgliedern nicht nennen. Das ins Auge gefasste und zwischenzeitlich gekaufte Grundstück grenzt direkt an das kircheneigene Gelände und misst in der Breite 18 Meter und in der Länge 48 Meter. Dort soll nach ursprünglichen Plänen ein eingeschossiges (kellerloses) neues Gebäude errichtet werden, dass 130 bis 150 Quadratmeter Fläche bietet. Es soll in drei Räume aufgeteilt werden.

Das Gemeindebüro würde dort Platz finden, ein Gesprächs- und ein Multifunktionsraum würde zudem eingeplant. Der Neubau würde nach Kalkulationen aus dem Januar des vergangenen Jahres etwa 400.000 Euro binden. Die Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden ist in der glücklichen Lage, sämtliche Kosten selbst zu stemmen. Darin eingebunden ist aber auch der (noch nicht erfolgte) Verkauf des alten Gebäudes Poststraße 2, das der Kirchengemeinde gehört.

Zum Thema Neubau äußerte sich Petra Hartmann: „Noch nicht ganz klar ist, wo das Gebäude genau stehen und ob es seine bisherige Größe (verglichen mit dem Altbau in der Poststraße) behalten wird.“ Offenbar könnte es auch ein „bisschen kleiner“ geplant werden. Wann mit dem Bau begonnen werde, „hängt von verschiedenen Faktoren“ ab. So sei unter anderem der „Faktor Natur in den Entwürfen noch zu überarbeiten“, berichtete die Presbyteriumsvorsitzende. Sie ergänzte: „Wir wollen so viel Baumbestand wie nur möglich erhalten.“ Noch sei der endgültige Bebauungsplan nicht genehmigt. Sobald es „vorzeigbare Pläne gibt werden diese ausgelegt und transparent gemacht“.

Petra Hartmann geht davon aus, dass „wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen“. Zum Verkauf des alten Gebäudes an der Poststraße bemerkte sie, „wir haben einen Makler beauftragt, die Verkaufsverhandlungen zu führen“. Das in den 1950er Jahren gebaute Haus enthält eine Pfarr- und Küsterwohnung sowie drei Mietwohnungen, die mittlerweile nicht mehr vermietet werden.

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